Rodarock bietet Musikfans auch harte Kost

Von: krüs
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Bläsersound ist ihr Markenzeichen: „The Bandgeek Mafia“ aus Trier war einer der Abräumer beim Rodarock. Foto: Nina Krüsmann

Herzogenrath. Bühne frei für Hardcore, Metal, Punk, Ska und jede Menge Rock: Auf dem ehemaligen Freigelände hinter dem Hallenbad an der Bergerstrasse ging es bei der neunten Auflage des Rodarock-Festivals gut zwölf Stunden lang zur Sache. Elf Bands, darunter einige Lokalmatadoren, spannten den Bogen von ruhigeren Rockklängen bis hin zum harten Metal

Das Festival ist etabliert und mittlerweile beliebt bei Jung und Alt. Da rocken nicht selten die Erwachsenen neben Schüler-Cliquen und Studenten ab. Rodarock hat für alle etwas zu bieten und diesmal sogar eine Band, die mit Bläsern für Furore sorgte: „The Bandgeek Mafia“ aus Trier hat sich seit 2007 dem Ska-Punk verschrieben. Eingängige Töne gepaart mit stampfenden Rhythmen, Bläsern und Offbeat-Feeling waren von Beginn an das Markenzeichen der Band.

Anreise aus Estland

Die längste Anreise zum Rodarock-Festival hatten „Eye Sea I“, die aus Estland nach Herzogenrath kamen und eine Frontsängerin haben. Lokalmatadoren waren „Strange Behaviour“, „Under Direction“ aus Heinsberg sowie „Start A Revolution“ aus Aachen. Von Beginn an beim Rodarock dabei sind „ A Drop In The Ocean“. Sie mischten auch diesmal nicht nur musikalisch mit, sondern waren auch als fleißige Helfer für den Umbau zwischen den einzelnen Auftritten aktiv.

Gegen Mittag hatten „Reales Us“ als Eisbrecher fungiert, auch „Until September“ und „Under Direction“ sorgten in den ersten Stunden für Stimmung auf der Wiese.

„Es macht einfach wieder viel Spaß, heute das Festival zu erleben. Die Atmosphäre ist ausgelassen und friedlich – und das Wetter spielt mit“, freute sich Organisatorin Nadine Schwartz von der Stadt Herzogenrath. Mit elf Euro pro Ticket im Vorverkauf war der Preis moderat angesichts des langen Programms. Am Abend erlebten rund 300 begeisterte Fans die Auftritte von „Breakdowns At Tiffany‘s“, „Eye Sea I“, „To the Rats“ and „Wolves“ sowie zum Abschluss „Against Your Society“. Letztere boten Hardcore-Punk aus Wegberg bei Mönchengladbach. Und so knallte es auf der Bühne bis kurz vor Mitternacht. Sehr zur Freude der Fans der harten Klänge.

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