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Roda würdigt den Träger des Aachener Friedenspreises

Von: Hanna Sturm
Letzte Aktualisierung:
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Engagiert für mehr Gerechtigkeit: Friedenspreisträger Marco Arana Zegarra (Mitte) mit Bürgermeister Christoph von den Driesch und dem Vorsitzenden des Friedenspreiskomitees Karl Heinz Otten (rechts). Foto: Hanna Sturm

Herzogenrath. Es ist eine richtige Delegation, die Marco Arana Zegarra bei seinem offiziellen Besuch im Herzogenrather Rathaus begleitet. Der Arbeitskreis Peru der Pfarre St. Josef in Straß war beinahe vollzählig vertreten, als „sein” Friedenspreisträger sich in das Goldene Buch der Stadt eintrug.

Dem peruanischen Priester und Politiker ist - auf Vorschlag des Arbeitskreises - der Aachener Friedenspreis verliehen worden für seinen unermüdliche Einsatz als Verfechter der Menschen- und Umweltrechte. „Ich bin den Mitgliedern des Arbeitskreises wirklich sehr dankbar für diesen guten Vorschlag”, sagt Karl Heinz Otten, der Vorsitzende des Aachener Friedenspreiskomitees.

Seit 20 Jahren engagiert sich der Arbeitskreis Peru für die Menschen in der peruanischen Region Cajamarca und unterstützt dort etwa das Projekt „Comedar Popular”, eine Volksküche mit eigenem Anbau von Nahrungsmitteln.

In der gleichen Region engagiert sich Marco Arana Zegarra gegen den ausbeuterischen Minenabbau, der große Schäden an der Umwelt sowie der Gesundheit und Existenz der Einwohner verursacht. „Mit seiner Arbeit sind wir schon seit langer Zeit vertraut, persönlich kennen wir Marco jetzt seit fünf Jahren”, sagt Wilfried Hammers.

Auch Pfarrer Bobby van den Berg sieht den Kontakt zu Peru als große Bereicherung für seine Gemeinde: „Wir haben viel von unseren peruanischen Freunden gelernt. Wir teilen die Spiritualität von Marco, dass Leben und Glauben zusammengehören.” Bereits dreimal war der Peruaner in der Gemeinde zu Besuch, beim vierten konnte er nun seine Unterschrift neben die anderer wichtiger Herzogenrather Gäste wie Michail Gorbatschow oder Johannes Rau setzen.
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