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Richtig starke Auftritte in der Klosterkirche in Broich

Von: ehg
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Begeisterten das Publikum: Der MGV Linden-Neusen mit Verstärkung aus Alsdorf. Foto: W. Sevenich

Würselen. Einen kontrastreichen musikalischen Mix servierte der Männergesangverein Linden-Neusen bei seinem Jahreskonzert in der Klosterkirche Broich. Neben dem um die Sänger des MGV Alsdorf verstärkten Gastgeber trugen auch die Gäste aus Aachen-Brand, „Humor und Harmonie“, zum Gelingen bei.

Mehr als einen jugendlichen Farbtupfer setzte die junge charmante, aus der Musikshow „Zwei Apfelsinen im Haar“ bekannte Sopranistin Sarah Schiffer. Alle Sänger bereiteten den Besuchern den musikalischen Genuss, den Vorsitzender August Rößner ihnen zu Beginn versprochen hatte. Den Boden dazu bereiteten beide Chöre stimmgewaltig mit dem Aachener Sängerspruch „Auf Kaiser Karls geweihter Erde wird deutscher Sang und Klang geehrt“.

Einen Abstecher in die Klassik machte der MGV Linden-Neusen unter der souveränen Stabführung von Heinz Dickmeis vorneweg. Romantische Klänge erfüllten die Klosterkirche beim „Gondelfahrer“ von Franz Schubert. Dass er auch höheren Ansprüchen gewachsen ist, bewies der gut eingestellte Chor beim „Psalm 23 – Gott ist mein Hirt“, ebenfalls von Franz Schubert. Unter der Leitung von „Vize“ Erwin Krönchen empfahlen die Sänger, begleitet von Heinz Dickmeis am Flügel, ihrem Publikum mit einem Augenzwinkern „Nimm, die Stunden wie sie kommen“, heiter und beschwingt. Appetit auf mehr machten die Gäste mit ihrem Erkennungslied „Harmonie“.

Die Herzen erobert

Mit „Plaisir d‘amour“ und dem Ohrwurm „Sierra Madre del Sur“ schoben sie stimmungsvoll zwei weltbekannte Schmusesongs nach. Mit „Dir gehört mein Herz“ aus dem Film „Tarzan“ eroberte sich Sopranistin Sarah Schiffer die Herzen ihrer Zuhörer im Sturm. Das Publikum honorierte auch ihre weiteren Leistungen mit reichlich Applaus.

Volkstümlich kehrte der MGV „Linden-Neusen“ ins Programm zurück. Bei „La Montanara“ überzeugte Siegfried Palm als Solist, bei „Das Ave Maria der Berge“ Vizedirigent Erwin Krönchen, der anschließend bei „Lebensfreunde in den Herzen“ von Peter Brettner erneut zum Taktstock griff.

Eine weitere Visitenkarte lieferte „Humor und Harmonie“ aus Brand mit „Conquest of Paradise“ und mit „Über den Wolken“ von Reinhard Mey, aber auch mit dem „Fliegermarsch“ von Hermann Dostal und mit „Aus der Traube in die Tonne“ von Kurt Lissmann, weiteren Highlights des deutschen Chorgesangs, ab. Gemeinsam verabschiedeten sich beide Chöre „Im Weinparadies“ von Robert Pappert sowie mit „Dankeschön und Aufwiederseh‘n“. Oben drauf gab es als Zugabe „Mala moja“ von Arnold Kempkens, eines weiteren Zeitgenossen. Mit Blumen bedankte sich Vorsitzender August Rößner bei der Solistin sowie bei den beiden Dirigenten Ralph Leinen und Heinz Dickmeis.

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