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„Rheinische Nacht“ erntet viele Lacher

Von: Rebecca Kiljan
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Kleine ganz groß: Die Tanzgruppe der Narrenzunft eröffnete die Rheinische Nacht und zeigte dem Publikum ihr Können. Foto: Rebecca Kiljan

Baesweiler. Zum wiederholten Mal hatte die Narrenzunft Baesweiler zur „Rheinischen Nacht“ eingeladen. Erneut wurde dabei das Pädagogische Zentrum des Gymnasiums einen Abend lang zur karnevalistischen Hochburg.

Durch die Veranstaltung führte Stefan Kleinehr, Sitzungsleiter der ARD-Fernsehsitzung. Der Düsseldorfer gestand den Feierfreudigen vorab: „Ich musste extra zur Sprachtherapie, damit ich Alaaf rufen konnte. Doch es fällt mir immer noch schwer!“ Im ausverkauften PZ erwartete das gut gelaunte Publikum ein bunt gemischtes Programm.

Neben der eigenen Tanzgruppe der Narrenzunft zeigte das Tanzcorps „Höppe Kroetsch“ aus Weisweiler sein Können. Die Tänzerinnen und Tänzer der Narrenzunft Baesweiler sowie des Tanzcorps präsentierten waghalsige Formationen und akrobatisches Talent.

Frecher Humor

Nicht nur die beeindruckenden Tanzeinlagen sorgten für Unterhaltung, auch bekannte Künstler des rheinischen Karnevals mischten mit. So etwa Guido Cantz, der nicht zum ersten Mal zu Gast in Baesweiler war. Der Comedian ist bekannt für seinen frechen Humor und seine spitzen Kommentare.

Auch Entertainer Joachim Jung, alias Liselotte Lotterlappen, ließ die Lachmuskeln nicht zur Ruhe kommen. Lotterlappen riss mit witzigen Anekdoten über ihr Leben, sowie ihren ureigenem Stil samt 70er-Jahre-Hochsteckfrisur, altmodischer Kleidung und ihrer extrovertierten Art wirklich jeden vom Stuhl. „Lachen macht ja bekanntlich schön. Aber du lachst wohl nicht so häufig“, neckte Lotterlappen einen Gast.

Humorvoll ging es weiter: Martin Schopps ist hauptberuflich Lehrer. Doch zur Karnevalssaison ist Schopps vor allem Humorist und Redner, der bereits die Kölnarena bespaßen durfte. Für die musikalische Unterhaltung sorgten unter anderem die Kölner Band „De Boore“ mit ihrem Riesenhit „Rut sin de Ruse“. Auch die Kölsch-Coverband „6 Richtije“ heizte mit „Viva Colonia“ und „Schenk mir dein Herz“ den ausgelassenen Karnevalisten ordentlich ein. Ein prima Steilvorlage für die anstehende Session.

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