Würselen - Rettet eine Finanzspritze den Bahnhof?

Rettet eine Finanzspritze den Bahnhof?

Von: Hanna Sturm
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Renovierungsbedürftig - aber mit Zukunftsperspektive: Uwe Zink, Martin Peters, Eva Voigt-Küppers, Arno Nelles, Jürgen Hohlfeld und Achim Großmann (v.l.) unterstützen das Jugendzentrum Bahnhof. Foto: Hanna Sturm

Würselen. „Auch wenn die finanzielle Lage in Würselen mehr als problematisch ist, soll die Jugend nicht als erstes darunter leiden.” Mit ihrer Meinung steht Jugendausschussvorsitzende Eva Voigt-Küppers nicht alleine da. So hatte sich rasch eine Initiative von Würselener Bürgern und Politikern gebildet, um die drohende Schließung des Jugendzentrums im Bahnhof abzuwenden.

Mit dabei der Integrationskreis, ein lockerer Zusammenschluss verschiedener Würselener Gruppen und Institutionen, dessen Projekte der Vergangenheit erfolgreich die Integration unterschiedlicher Bevölkerungsgruppen in Würselen unterstützt hatten. „Wir wollen vor allem den durch die Krise und Arbeitslosigkeit besonders betroffenen Jugendlichen eine Perspektive bieten”, sag Jürgen Hohlfeld vom Integrationskreis.

Diesem Ziel sind alle Beteiligten nun einen bedeutenden Schritt näher gekommen: Mit Unterstützung von Mitarbeitern des Würselener Jugendamts hatte sich das Bündnis bei dem Projekt „Jugendliche gestalten ihr Stadtquartier”, einem vom Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung ausgeschriebenen Wettbewerb, beteiligt. Als eines von 26 Projekten wurde das Jugendzentrum Bahnhof nun mit einen Betrag von 20000 Euro bedacht.

„Ich bin sehr stolz, dass das geklappt hat”, sagt Achim Großmann (SPD), parlamentarischer Staatssekretär in eben jenem Bundesministerium, der die Verantwortlichen auf den Wettbewerb hingewiesen hatte.

Wie der Gewinn genutzt werden soll, steht noch nicht fest. Eva Voigt-Küppers: „Wir haben bisher in Würselen die Selbstbeteiligung der Jugendlichen immer sehr groß geschrieben, das soll bei diesem Entscheidungsprozess nicht anders sein.”
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