Regierungspräsident entschuldigt sich für Wortwahl

Von: Karl Stüber
Letzte Aktualisierung:

Würselen. Regierungspräsident Hans Peter Lindlar hat sich am Abend gegenüber unserer Redaktion ausdrücklich beim Würselener Ex-Bürgermeister Werner Breuer entschuldigt.

In einem Redaktionsgespräch hatte Lindlar über Breuer gesagt: „Eigentlich hätten wir im letzten Jahr den Bürgermeister in Handschellen aus dem Rathaus holen müssen. Das haben wir nicht gemacht, weil er sowieso aufhörte.”

Nun äußerte der Regierungspräsident sein Bedauern darüber, dass durch seine überzogene Äußerung bei Lesern der Eindruck habe entstehen können, als ob sich Alt-Bürgermeister Breuer etwas habe zu schulden kommen lassen, wie es in der Erklärung heißt.

Lindlar betonte, dass er mit Breuer während seiner Amtszeit vertrauensvoll zusammengearbeitet habe und dieser seinen Dienst für Würselen ordnungsgemäß versehen habe.

Mit seiner übertriebenen Formulierung habe er lediglich anschaulich machen wollen, dass die Kommunalaufsicht die Stadt Würselen zum damaligen Zeitpunkt energisch zur Aufstellung des Haushalts hätte drängen müssen.

Lindlar wörtlich: „Es ist mir ein Anliegen, mich bei Alt-Bürgermeister Breuer für meine unpassende Formulierung zu entschuldigen!”

Der Entschuldigung Lindlars geht massive Kritik seitens des Fraktionsvorsitzenden der Würselener Christdemokraten, Karl-Jürgen Schmitz, voraus. In einer Mail hatte Schmitz gegenüber Ministerpräsident Jürgen Rüttgers den Parteiausschluss Lindlars gefordert.

Auch der aktuelle Würselener Bürgermeisters, Arno Nelles, nimmt Breuer in Schutz.
Leserkommentare

Leserkommentare (0)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.

Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert