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Ralf Kahlen modernisiert die Alsdorfer Verwaltung

Von: Karl Stüber
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Er will die Alsdorfer Verwaltung im Interesse der Bürger, aber auch der Mitarbeiter reformieren: der (noch) neue erste Beigeordnete Ralf Kahlen. Foto: Stüber

Alsdorf. Gerade mal 80 Tage im Amt - und schon hat er das Ganze, weil Bürgermeister Alfred Sonders sich in den wohl verdienten Urlaub abgemeldet hat. Letzte Woche fand die „Übergabe der laufenden Geschäfte” statt.

Dabei hatte Ralf Kahlen angesichts der Überarbeitung von Förderanträgen für die Großprojekte wie „Soziale Stadt Alsdorf-Mitte” und „Kultur- und Bildungszentrum” am Langhaus keine Muße, um sich einzugewöhnen und musste sofort ran.

Aber der passionierte Alsdorfer („Geboren bin ich in Bardenberg”) kennt die Verhältnisse in der ehemaligen Bergbaustadt bestens. Und als Leiter des Straßenverkehrsamtes des Kreises mit Sitz in Würselen weiß er auch, wie eine Behörde zu führen ist.

„Alfred Sonders, den ich seit über 25 Jahren kenne, rief mich an und sagte, er wolle eine innere Verwaltung haben wie die im Straßenverkehrsamt. Ich sei der richtig Mann, um das auch in Alsdorf zu machen”, erzählt er über die „Abwerbung” durch den Bürgermeister.

Nachdem er sich ein wenig geziert hatte, bewarb er sich dann doch. „Mit Mitte/Ende 40 überlegt man halt, ob man mal was anderes machen sollte”, sagt der „gelernte” Diplom-Verwaltungswirt. Der Stadtrat folgte nach Ausschreibung und Begutachtung der engeren Kandidaten der Vorstellung von Sonders und „engagierte” den 48-Jährigen zeitgleich mit der neuen Technischen Beigeordneten Susanne Lo Cicero-Marenberg.

Als Erster Beigeordneter ist Kahlen stellvertretender Verwaltungschef und rechte Hand des Bürgermeisters. Zu seinem Zuständigkeitsbereich, dem Dezernat I, gehören zentrale Steuerung, Sitzungsdienste, Bürger- und Seniorenbeautragte, Allgemeine Datenverarbeitung, Organisation, Statistik und Wahlen sowie Personal, Recht, Bürgerdienste, Sicherheit und Ordnung.

Während er beim Straßenverkehrsamt Herr über rund 95 Mitarbeiter war, ist er nun der Vize-Chef über rund 270 Kollegen. Die städtischen Gesellschaften und Einrichtungen hinzugezählt, sind es gar 350. „Wir müssen die Stadt Alsdorf als Konzern sehen”, verfolgt er diese Sichtweise wie Sonders. „Jeder hat seine eigene Entwicklung, aber in Verantwortung zur Stadt”, hört sich das nach der Einschwörung auf eine Linie an.

In der Alsdorfer Verwaltung ist er nach eigenem Empfinden bei den Mitarbeitern auf große Offenheit gestoßen. Vor kurzem hat er intern sein Modernisierungsprogramm vorgestellt.
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