Radelnde Schornsteinfeger sammeln für krebskranke Kinder

Von: mas
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Sie sind da. Die freundlichen Männer sind im Grunde „schwarze Engel“ und sammeln viel Geld für Kinder, die an Krebs erkrankt sind. Foto: Sigi Malinowski

Baesweiler. Sie heißen Ralf, Werner, Manfred oder Thomas. Sie sind „Schwarze Engel“. Die radelnden Schornsteinfeger „flogen“ nun auch in der Region vorbei. Sie machten auf ihrer Glückstour Station in Baesweiler.

Die Pedalo-Kaminfeger gastierten auf Einladung des Familienzentrums St. Petrus und des Radfahrervereins 1905 Baesweiler im Katholischen Kindergarten an der Breitestraße. Dort wehten weiße Taschentücher, von vielen Kinderhänden und deren Begleitern gehalten, als der Tross mit den etwa 40 Schornsteinfegern eintraf. Sie kamen im Auftrag einer guten Sache.

Begleitet von den Aachener Streetangels, die mit fünf schweren Motorrädern die Radfahrer eskortierten und selbst schon mit vielen Hilfsaktionen auf sich aufmerksam machten, stärkten sich die Gäste und erzählten von ihren Einsätzen. Denn die dritte Etappe führte die Schornsteinfeger von Mönchengladbach über Baesweiler nach Aachen. Dort überreichten sie Einnahmen aus ihren Touren an die Onkologische Abteilung und dessen Leiter Professor Rolf Mertens der Kinderklinik des Uniklinikums Aachen. In Baesweiler wurden sie unter anderen von Pfarrer Ferdi Bruckes und dem RV-Vorsitzenden Rolf Kaun sowie Bürgermeister Willi Linkens in Empfang genommen. Bruckes, Kaun und Co. hatten einen Scheck von 1300 Euro bereit gehalten.

Das war aber längst noch nicht alles. Aus einer spontanen Sammlung ging nochmals ein dicker Betrag für die an Krebs erkrankten Kinder hervor. Gerne erzählten die radelnden Schornsteinfeger auch von ihrem 19-jährigen Mitfahrer Cedric. Der hat selbst jahrelang um sein Leben gekämpft und die tückische Krankheit nun überwunden. Nun radelt der junge Mann mit, sammelt und wird am 1. August eine Ausbildung – natürlich zum Schornsteinfeger – beginnen.

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