Würselen - Prinz Heinz IV. erobert die Herzen der Würselener Narren

Prinz Heinz IV. erobert die Herzen der Würselener Narren

Von: ehg
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Ein Einstand nach Maß: Prinz Heinz IV. (Horbach) startet schwungvoll in seine närrische Amtszeit in Würselen. Foto: Wolfgang Sevenich

Würselen. In einer traumhaft schönen Inthronisation hat Seine Tollität Prinz Heinz IV. (Horbach) das närrische Regiment in der Düvelstadt mit viel Herz übernommen. Dabei wurde das Märchen von den Heinzelmännchen aus Köln in das Jahr 2010 umdatiert.

Triumphal hielt der zu proklamierende Stadtprinz zu den anhaltenden „Larida”-Klängen der „Alten Kameraden” (Leitung: Gudio Bleser) nicht nur in Begleitung der WKV-Prinzengarde und der Abordnungen sämtlicher KWK-Vereine Einzug in den (mit neuen Gardinen ausstaffierten) düvelstädtischen Gürzenich.

Mit von der Partie waren vielmehr auch rund 40 weibliche und männliche Heinzelmännchen. War das ein wunderschönes Bild, das sich den bestens aufgelegten Närrinnen und Narren im Saal bot! Schlechthin: Eine tolle Darstellung des Karnevals in der Düvelstadt. Dazu der Glückwunsch der KWK-Präsidentin Renate Worms an die Heimatgesellschaft des Prinzen, die KG „Au Ülle”: „60 Jahre und noch so jung!” Vollzog sich doch die Thronbesteigung in einer von Präsident Achim Mallmann bravourös geleiteten Festsitzung mit lauter Knüllern.

Stürme der Begeisterung

Nicht nur beim Einmarsch brandeten dem neuen Prinzen Karneval Stürme der Begeisterung entgegen. Erst recht, nachdem er aus der Hand der KWK-Präsidentin die Insignien seiner Macht, die Narrenkappe mit Pfauenfedern und das Zepter, erhalten hatte. „Karneval ist eine Sache des Herzens. Lacht von ganzem Herzen. Denn Lachen ist die beste Medizin”, schwor Heinz IV. (Horbach) sein Narrenvolk auf seine Herrschaft ein.

Mit „Karneval soll immer flüssig sein, aber niemals überflüssig werden”, stieß er offene Türen ein. „Einmal Prinz zu sein” stimmte er nach Marianne Rosenbergs Hit „Er gehört zu mir” schwungvoll sein Prinzenlied an. Um die bereitwillig gegebene Zugabe „Heut´ ist so ein schöner Tag” kam er nicht herum. „Blümchen” gab es für die bei den Heinzelmännchen kräftig mitmischende Ehefrau Ulrike.

Seine Regierungserklärung hatte es in sich: „Alle Parteien werden verpflichtet, bei der Neugestaltung des Singer-Geländes eine Veranstaltungsmöglichkeit für die Würselener Vereine einzuplanen.” Den Karnevalisten gab er mit auf den Weg, ab sofort in die Planung eines gemeinsamen Karnevalszuges einzusteigen, als Ziel visierte Seine Tollität 2012 an.

Sollte die Jamaika-Kooperation doch noch zustande kommen, werden für alle Bürgerinnen und Bürger Rastazöpfe Pflicht. Wegen der vielen Irritationen benannte Heinz IV. die Sebastianus- in Schildbürgerschleife um. Für Rosenmontag verfügte er zwei Stunden Brauchtumspflege in den Schulen. „Dadurch soll der Karnevalsreisewelle entgegengewirkt werden.”

Mit noch etwas Lampenfieber im karnevalistischen Gepäck überbrachte Bürgermeister Arno Nelles Glückwünsche von Rat und Verwaltung: „Ich freue mich auf eine schöne Session mit Dir.” Neben einer stattlichen Zahl von anderen Ehrengästen aus Politik, Wirtschaft und Karneval erwiesen auch der Europaabgeordnete Martin Schulz und der Ehrenpräsident des Ortenauer Narrenbundes, Otto Schnurr, dem jugendlich frischen Regenten ihre Reverenz. Zu Ehren der neuen Tollität tanzte Prinzengarde-Mariechen Melanie (Kreutzer).

Stolz auf die Mädels

Alles, was bei den „Ülle” Lila trägt, war beim Aufmarsch der Gesellschaft auf den Beinen, angefangen bei den Tanzküken mit Jugendmarie Larissa Kever. Sie legten genauso wie späterhin die Damengarde beredt Zeugnis von einer erfolgreichen Jugendarbeit der Gesellschaft ab. Erst recht nach dem Showtanz „Mit dem Taxi nach Paris” konstatierte Präsident Mallmann: „Ich bin stolz auf meine Mädels!” Dass er das sein durfte, unterstrich der Beifall der Närrinnen und Narren.
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