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Prälat Karl Schein ist gestorben

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War einst auch in Broichweiden tätig: Prälat Karl Schein starb nach kurzer schwerer Krankheit.

Aachen/Würselen. „Er war Vertreter einer menschlichen Kirche und einer kirchlichen Pastoral”, sagt Generalvikar Manfred von Holtum über Prälat Karl Schein, der am Montag nach kurzer schwerer Krankheit im Alter von fast 80 Jahren gestorben ist.

Der ehemalige Hauptabteilungsleiter „Gemeindearbeit” im Bischöflichen Generalvikariat Aachen und Domvikar im Hohen Dom zu Aachen habe „das Gesicht unserer Gemeinden maßgeblich mitgeprägt”, würdigt von Holtum den Prälat, der bis vor 15 Jahren lange in der bischöflichen Verwaltung in leitender Verantwortung tätig war und viele Einrichtungen im Bistum mitgründete.

Planung und Leitung von Kunstreisen

Auch im überdiözesanen Bereich engagierte sich der Prälat in führender Position, unter anderem in der Konferenz der Seelsorgeamtsleiter der deutschen Diözesen. Im Verein für Christliche Kunst im Erzbistum Köln und Bistum Aachen war er lange als stellvertretender Vorsitzender mit der Planung und Leitung von Kunstreisen befasst. Seit seinem Ausscheiden aus der bischöflichen Verwaltung widmete sich Prälat Schein als Geistlicher Beirat des Katholischen Altenwerks der Seniorenarbeit im Bistum Aachen.

Karl Schein studierte Philosophie und Theologie in Bonn und wurde am 1. März 1958 in Aachen zum Priester geweiht. Bis April 1962 war er Kaplan an St. Severin in Weisweiler, bis August 1964 an St. Lucia, Broichweiden, und bis Juni 1966 an St. Bonifatius, Mönchengladbach-Hardterbroich. Von 1966 bis 1975 war er Militärpfarrer in Nörvenich, von 1976 bis 1979 Regionalpfarrer und Leiter der Regionalstelle Düren und Subsidiar an St. Michael, Düren-Lendersdorf.

Im Juni 1979 wurde er zum Domvikar am Hohen Dom zu Aachen ernannt. Mit dem Titel Monsignore (Päpstlicher Ehrenkaplan) wurde er 1982 ausgezeichnet. Seine Ernennung zum Päpstlichen Ehrenprälat erfolgte 1992. Von 1983 bis 1996 war er im Generalvikariat, von 1991 bis 1996 zudem Vorsitzender der Katholischen Bundesarbeitsgemeinschaft für Beratung.

Exequien und Beisetzung

Zu seinem Gedenken wird bis Freitag, 21. Januar, ab 19 Uhr in der Nikolauskapelle des Aachener Doms der Rosenkranz gebetet. Dort liegt auch ein Kondolenzbuch aus. Die Exequien sind Samstag, 22. Januar, 10 Uhr im Aachener Dom. Im Anschluss ist die Beisetzung in der Kapitelsgruft.
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