Herzogenrath - Pontzen ist neuer FDP-Vorsitzender

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Pontzen ist neuer FDP-Vorsitzender

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Will frischen Wind in die Herzogenrather Politik bringen: Christoph Pontzen.

Herzogenrath. Beim jüngsten Parteitag wählten die Mitglieder des Herzogenrather FDP-Stadtverbandes Christoph Pontzen einstimmig zu ihrem neuen Vorsitzenden. Der Merksteiner folgt damit Waltraud Barfknecht, die nicht mehr kandidiert hat.

Christoph Pontzen, der demnächst seine Ausbildung zum Bankkaufmann abschließt, ist mit 21 Jahren jüngster FDP-Stadtverbandsvorsitzender in NRW. Der erfahrene Bezirkschef der Jugendorganisation ist seit sieben Jahren bei den Liberalen aktiv.

Er hat vor drei Jahren die Jungen Liberalen finanziell saniert und war anschließend zwei Jahre deren Kreisvorsitzender, bevor er im Mai 2008 an die Spitze des Bezirksverbandes wechselte. Darüber hinaus war er im Büro von Generalsekretär Christian Lindner (MdL) tätig und verfügt dadurch über umfangreiche landespolitische Erfahrung.

Bildungspolitik

Pontzen will frischen Wind in die Herzogenrather Parteienstruktur bringen und sich in erster Linie der Bildungspolitik widmen. „Es kann nicht sein, dass wir im Sommer Grundschülern wegen akuten Raummangels keinen OGS-Platz anbieten können. Die räumliche Ausstattung der OGS in engen Containern ist eine Katastrophe. Hier hört für mich der Spaß auf.”

Einstimmig abgelöst

Der bisherige Stellvertreter, Thomas Dautzenberg, wurde durch den Kohlscheider Richard Telöken ebenfalls einstimmig abgelöst. Dautzenberg, der auf Listenplatz zwei für den Stadtrat kandidiert, wird sich künftig stärker in der Ratsfraktion engagieren.

Salmon Schiffer wurde als Nachfolger von Stefan Bienwald zum neuen Schatzmeister des Stadtverbandes gewählt, und Michael Peinkofer zog als Schriftführer in den neuen Vorstand ein. Komplementiert wird das neue Team durch Fraktionschef Björn Bock, der dem Vorstand als geborenes Mitglied angehört.

„Die Zeit ist reif”

Pontzen: „In Herzogenrath brennt es an allen Ecken. Es wird Zeit, dass die Freien Demokraten dafür sorgen, dass hier endlich die Post abgeht. Der neue Vorstand wird einen neuen, modernen Politikstil einführen. Die Zeit dafür ist reif.”
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