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Politik und Krise: Rudolf Dreßler zu Gast bei den Naturfreunden

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Herzogenrath. Im Rahmen einer Bezirkskonferenz der Naturfreunde Nordeifel konnte deren Vorsitzender Leo Gehlen den ehemaligen Bundestagsabgeordneten Rudolf Dreßler (SPD) als Referenten begrüßen.

Mit zahlreichen Naturfreunden, diskutierte der Ehrenvorsitzende der SPD-internen Arbeitsgemeinschaft für Arbeitnehmerfragen (AfA) über das Thema „Sozialpolitik und die Finanzkrise“. Dreßler spannte dabei den Bogen von seinen bundespolitischen Anfängen 1980 am Ende der Ära Schmidt, über die Große Koalition 2005-2009, bis hin zu den aktuellen Gesprächen der Unionsparteien mit SPD und Grünen.

Dabei verstand er es geschickt, die beiden Themen Finanzen und Soziales immer in Beziehung zueinander zu setzen: „Die Ellenbogengesellschaft scheint sich immer mehr durchzusetzen. Die Zeche zahlt häufig der Steuerzahler.“

Der gastgebende Ortsgruppenvorsitzende Lothar Bildhauer begrüßte, dass Dreßler dabei auch über den Tellerrand schaute. Anhand der Vereinigten Staaten machte Dreßler deutlich, welche Errungenschaften unser Sozialsystem beinhaltet. Dreßler: „Selbstverständlich kommt man bei der aktuellen Medienberichterstattung auch nicht um das Thema Regierungsbildung herum.“

Die Naturfreunde-Bewegung hat ihre Ursprünge in der Sozialdemokratie, und so interessierte es die vielen Anwesenden, wie Dreßler die derzeitigen Gespräche über eine mögliche Große Koalition bewerte.

Letztendlich war sich der Referent mit dem Gros der Anwesenden einig: Schwarz-Rot will eigentlich keiner. Außerdem wäre die Opposition nahezu machtlos. Demokratie gehe anders. Leider begrenzte der enge Zeitrahmen die ausführliche Diskussion dieser hochinteressanten und wichtigen Themen.

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