Herzogenrath - Podiumsdiskussion: An Pakt mit der Politik erinnern

Podiumsdiskussion: An Pakt mit der Politik erinnern

Von: bea
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Herzogenrath. Was wird mit der Schwimmhalle in Kohlscheid geschehen? Wer soll das Sagen haben bei der Verteilung der Sportpauschale?

 Kann eine Kommune, die den Auflagen eines Haushaltssicherungskonzepts unterliegt, überhaupt noch den Ansprüchen ambitionierter Sportvereine in ihren Stadtgrenzen gerecht werden? Welche Bedeutung kann angesichts der Sparauflagen noch dem „Pakt für den Sport” zukommen, der – einzigartig in der Städteregion – vor nahezu sieben Jahren zwischen der Politik und den sportlichen Interessenvertretern in der Rodastadt geschlossen worden war? „Einem moralischen Vertrag, der die Zusammenarbeit auf der Basis des Sports zum Wohle der Stadt manifestiert”, wie Geschäftsführer Manfred Borgs es anlässlich des 40. Geburtstags des Stadtsportverbands vor zwei Jahren in Erinnerung rief. Oder muss die Sportförderung mit Blick auf ein sich wandelndes Freizeitverhalten der Bevölkerung nicht vielmehr grundsätzlich überdacht werden? Fragen über Fragen tun sich im Vorfeld einer Kommunalwahl auf – auch auf sportlichem Sektor.

Perspektiven aufweisen

Der Stadtsportverband Herzogenrath möchte Unklarheiten auf den Grund gehen und Perspektiven für seine Vereine aufweisen. Deswegen haben die Akteure um Vorsitzenden Ralf Rudisch die Vertreter der Stadtratsparteien zu einer Podiumsdiskussion eingeladen. Am Donnerstag, 8. Mai, 19 Uhr, sind Interessierte in die Aula des Schulzentrums an der Bardenberger Straße eingeladen, um sich unter dem Motto „rodasport 2020 plus“ ein Bild von den Vorstellungen der Politiker für die kommenden Jahre zu machen. Als Gesprächspartner zugesagt haben Reimund Billmann, Fraktionschef der CDU, Bruno Barth (SPD), bislang Vorsitzender des Ausschusses für Bildung, Sport und Kultur, Folker Moschel, Fraktionssprecher von Bündnis 90/Die Grünen, Toni Ameis, Fraktionschef der Linke, und Björn Bock, Fraktionschef der FDP. Die Gesprächsleitung wird Tageszeitungsredakteurin Beatrix Oprée übernehmen.

Nach der Diskussion haben die Besucher selbstverständlich Gelegenheit, eigene Fragen zu stellen. „Wir hoffen auf große Resonanz“, ruft auch Ludwig Bergstein, stellvertretender Vorsitzender des Sportverbands, auf, die Gelegenheit zu nutzen.

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