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Platz für Wohnträume und Familienglück

Von: Georg Pinzek
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Neues Bauland in zentraler Lage: Die Erschließung des Wohnparks „Königsgrube“ in der Nachbarschaft zum Reckerpark läuft. Foto: Georg Pinzek
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So soll der Wohnpark aussehen: Sechs Hausgruppen sind geplant.

Würselen. Seit Jahren ist die etwa 8500 Quadratmeter große Brache zwischen Bundesstraße 57 und Morsbacher Straße eine gigantische „Gassiwiese“. Wilder Müll flankierte den Trampelpfad quer durch das Gelände. Kein schöner Anblick. Das wird sich jetzt ändern.

In diesen Tagen werden Vermessungsarbeiten vorgenommen und ein Bagger ebnet den Boden für neues Bauland. Schon lange steht das Areal dafür zur Verfügung. „Autofreies Wohnen“ sollte dort in den 1990er Jahren realisiert werden, die Suche nach einem Investor scheiterte. Jetzt wird die Deutsche Reihenhaus AG, ein Unternehmen mit Sitz in Köln, auf dem Gelände „Königsgrube“ aktiv.

Wohnraum wird geschaffen in einem vergleichsweise günstigeren Preissegment. „Ich bin froh, dass dort ein Angebot auch für Familien geschaffen wird, die sich ansonsten kein Eigenheim leisten könnten“, betont Technischer Beigeordneter Till von Hoegen.

Die Deutsche Reihenhaus AG baut im Wohnpark „Königsgrube“ 35 Einfamilienhäuser. Die Investition beträgt insgesamt sechs Millionen Euro. Zehn Häuser entstehen mit 81 Quadratmetern Wohnfläche, elf mit 116 Quadratmetern und 14 mit 141 Quadratmetern. Die Standard-Hausmodelle tragen die mehr oder weniger originellen Namen „Lebensfreude“, „Wohntraum“ und „Familienglück“. Der Wohnpark gliedert sich in sechs Hausgruppen. Auf eine Unterkellerung wird verzichtet – aus Kostengründen.

Pflege und Instandhaltung der privaten Erschließungswege und Pkw-Abstellflächen bleiben in der Hand der Eigentümer-Gesellschaft, so dass keine Investitions- und Folgekosten für die öffentliche Hand entstehen. Der Gesellschaft obliegt auch die Verkehrssicherungspflicht. Eine private Grünfläche soll als eine Art Gemeinschaftsplatz für die Bewohner der Wohnanlage entstehen. Die Pflege der Gemeinschaftsflächen wird von einem Hausverwalter übernommen.

Desweiteren sieht das Konzept die Errichtung von zwei gemeinschaftlich genutzten Abfallsammelplätzen vor. geleistet werden. Das gesamte Areal wird über eine Straße von der südwestlich gelegenen Morsbacher Straße erschlossen. Sie schließt im Plangebiet mit einem Wendeplatz und zwei Stichstraßen ab. Der bisher nicht befestigte Wirtschaftsweg am Nordrand, der an die Krefelder Straße anschließt, soll zum Fuß- und Radweg ausgebaut werden. 38 Stellplätze und Garagen sind geplant, durch die Anordnung der Garagen an der östlichen Grundstücksgrenze soll der Wohnpark von der benachbarten Tankstelle abgegrenzt werden.

Die Wärmeversorgung der Wohnanlage erfolgt über ein gemeinsames Blockheizkraftwerk. Bei produziertem Überschuss wird der Storm in das öffentliche Stromnetz eingespeist.

Vom Ersten Spatenstich bis zum Einzug der ersten Eigentümer vergehen nach Angaben der Reihenhaus AG in der Regel nur sechs Monate.

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