Baesweiler - Planungssicherheit für die „Soziale Stadt”

Planungssicherheit für die „Soziale Stadt”

Von: Lars Odenkirchen
Letzte Aktualisierung:

Baesweiler. Den dicken Koffer mit Bargeld hatte Regierungspräsidentin Gisela Walsken bei ihrem Besuch in Baesweiler naturgemäß nicht dabei. Dafür aber ein Schriftstück, das Bürgermeister Dr. Willi Linkens sicherlich genau so lieb war und das für die Stadt bare Münze wert ist.

Walsken überreichte den Bewilligungsbescheid, mit dem der Stadt zusätzliche Fördermittel für das Projekt „Soziale Stadt Setterich” in Höhe von 1,135 Millionen Euro sicher sind. Bislang hatte Baesweiler bereits rund 1,3 Millionen Euro für das Projekt erhalten. Insgesamt beläuft sich der Förderrahmen auf etwa sechs Millionen Euro, die weiteren Gelder müssen aber noch endgültig bewilligt werden.

„Der Bewilligungsbescheid gibt uns die entscheidende Finanzierungssicherheit, um mit dem erfolgreich gestarteten Projekt fortzufahren”, freute sich Bürgermeister Linkens.

Peter Strauch, Erster und Technischer Beigeordneter, erläuterte, was mit den frischen Finanzmitteln passieren soll: „Nun können wir die Kosten für den Grunderwerb und die Ausgestaltung des Quartiergartens für die demnächst entstehende Begegnungsstätte ,Haus Setterich´ sowie die weitere Platzgestaltung in der Ortsmitte finanzieren.”

Das Geld fließt allerdings nicht nur in Baumaßnahmen, sondern weiterhin auch in soziale Projekte, wie der Beigeordnete Frank Brunner erläuterte: „Mit dem neuen Bewilligungsbescheid erreichen wir die notwendige Planungssicherheit hinsichtlich der Personalkosten für das neu eingerichtete Stadtteilmanagement sowie die zahlreichen sozialen Modellmaßnahmen.”

Von den Schilderungen zeigte sich Walsken beeindruckt. „Das Geld ist hier mehr als gut aufgehoben. Ich freue mich vor allem, dass es ganz viele Maßnahmen gibt, die auf die Beteiligung der Bürger abzielen”, lobte sie. So handelte sie den Besuch in Baesweiler nicht als reine Pflichtaufgabe ab, sondern zeigte sich interessiert und stellte viele Nachfragen zur Situation in Setterich.

„Wir sind beeindruckt, dass Sie sich derart intensiv mit unserer Stadt auseinandergesetzt haben”, hielt schließlich auch Bürgermeister Linkens fest, als er betonte, dass Walsken sowohl der beliebte Carl-Alexander-Park als auch der Umbau des Gymnasiums bereits ein Begriff waren.

Im Frühjahr, so versprach die gebürtige Duisburgerin, wolle sie mit mehr Zeit wiederkommen und sich selbst ein genaueres Bild von der Stadt machen. Linkens nahm sie beim Wort: „Wenn Sie so etwas versprechen, laufen Sie Gefahr, dass wir schon den Januar als Frühjahr bezeichnen.”
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