„Pius am Mittwoch”: Viel Beifall für starke Stücke

Von: ehg
Letzte Aktualisierung:
piusbu
Konzert im Pfarrsaal an der Ahornstraße: Starke Kompositionen wurden von Friederike Frantzen (Violine), Klaus M. Schmidt (Violoncello) und Hans-Günter Leuchter (Klavier) virtuos zu Gehör gebracht.

Würselen. Nach der Entführung in das musikalische Reich von „Gospel & more” stand bei „Pius am Mittwoch” im Pfarrsaal an der Ahornstraße Kammermusik auf dem Programm.

Drei ausgewählte „starke” Kompositionen wurden von Friederike Frantzen (Violine), Klaus M. Schmidt (Violoncello) und Hans-Günter Leuchter (Klavier) virtuos zu Gehör gebracht. Dabei handelte es sich um Trios von Wolfgang Amadeus Mozart, Franz Schubert und Ludwig van Beethoven.

Die drei Musiker demonstrierten die Verschmelzung eines hohen und eines tiefen Streichinstruments mit dem Klavierklang, wobei die Eigenständigkeit der drei Instrumente wunderschön dargestellt wurde. Gehört doch die Klaviertrio-Formation seit dem Beginn der Klassik bis heute zu neben dem Streichquartett zu den intimsten, aber auch schönsten Formen der Kammermusik.

Das erste „starke Stück”, das von den drei versierten Musikern Frantzen, Schmidt und Leuchter dargeboten wurde, war das Trio B-Dur KV 502 von W. A. Mozart. Beschwingt zogen sie beim „Allegro” mit ihrem Wechselspiel ihre Zuhörer in den Bann, wobei die beiden Streicher es nicht immer ganz leicht hatten, sich gegenüber dem bisweilen etwas zu dominanten Klavier in Szene zu setzen.

Noch höhere Ansprüche an seine Zuhörer stellte das Trio beim „Larghetto”, einem ausgesprochen getragenen Satz. Die Streicher entfalteten dabei die klangliche Fülle ihrer Instrumente. Noch leichtfüßiger als der erste kam der dritte Satz einher. Pianist Hans-Günter Leuchter brillierte durch saubere Läufe auf seinem Tasteninstrument. Mit ihm lebten sich auch die beiden Streicher auf ihre Instrumenten temperamentvoll aus.

Die wunderbare Stimmung, die der Romantiker Franz Schubert in seinem „Notturno”, dem Trio Es-Dur, eingefangen hat, vermittelte das Trio beeindruckend. Ein „starkes Stück” ganz nach dem Geschmack des Publikums, das die musikalischen Leistungen der drei Musiker, die ihre Spielfreude zwar konzentriert, aber doch temperamentvoll an den Tag legten, mit reichlich Beifall honorierte. Schließlich noch das Trio Es-Dur des Meisters der Wiener Klassik und Wegbereiters der Romantik, Ludwig van Beethoven. In den vier Sätzen präsentierte sich ein harmonischer Klangkörper, in dem die drei Instrumente in ihrer Eigenart ausgereift zur Geltung kamen.

Weiter geht es in „Pius am Mittwoch” am 31. März mit „K-r-e-u-z-w-e-g”, angewandten Gedanken, Fragen, Betrachtungen in Bildern, Texten und Tönen.
Leserkommentare

Leserkommentare (0)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.

Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert