Pflegeleichter Platz für gepflegte Ballwechsel

Von: hob
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Tatkräftige Hilfe: Anstelle d
Tatkräftige Hilfe: Anstelle der offiziellen Gäste griffen die Jungkicker der Eintracht aus Warden für den symbolischen Akt des Baubeginns zum Spaten. Foto: Holger Bubel

Alsdorf. Gerne reisten die Gegner bisher nicht nach Warden. „Der Platz war ein großes Leid. Er ließ nur Gebolze zu. Das Verletzungsrisiko war groß”, erinnert der Vorsitzende von Eintracht Warden, Marcus Esser.

Das wird sich jedoch bald ändern, denn der B-Kreisklassen-Verein hat schon bald einen Kunstrasenplatz, der einen gepflegten Ball zulassen sollte.

Beim Spatenstich, der mit etwas Verspätung stattfand - die Bagger und schweres Gerät hatten schon tüchtige Arbeit geleistet -, erinnerte Bürgermeister Alfred Sonders an „die schwere Geburt” dieses Projekts, hob aber auch hervor, dass alle Ratsfraktionen sich dafür stark gemacht hätten: „Der Platz war lange zugesagt, doch die Umsetzung zog sich hin. Die Eintracht hat selbst nicht mehr daran geglaubt, dass sie noch einmal einen Kunstrasenplatz bekommt.” Als Väter des Erfolgs bezeichnete Sonders neben der Politik auch den Verein selbst, der ehrenamtlich erhebliche Eigenleistungen erbracht habe und die Verwaltung, der „ein Husarenstück” gelungen sei.

Insgesamt kostet der neue Platz in Warden 525.000 Euro, davon entfallen 435.000 Euro auf den Neubau und 90.000 auf die Verrohrung des Wardener Baches. Die Kosten werden über Mittel aus dem Konjunkturpaket II finanziert, mit Ausnahme der Verrohrung, die die Stadt übernimmt.

Die Gesamtfläche des neuen Kunstrasenplatzes beträgt 6400 Quadratmeter, inklusive eines Sicherheitsstreifens. Die neu verlegten Drainageleitungen haben eine Gesamtlänge von 1500 Metern. Weil eine Geländeregulierung vorgenommen werden muss, werden etwa 1450 Kubikmeter Erde bewegt. Daneben werden 160 Tonnen Weißfeinkalk zur Verbesserung des Bodens verarbeitet. Desweiteren wird die alte Verrohrung des Wardener Bachs auf einer Länge von 130 Metern ausgetauscht.

Läuft alles nach Plan, soll der Kunstrasenplatz Mitte September fertig und bespielbar sein. Nicht nur Marcus Esser hofft dann, dass das Gebolze und Verletzungsrisiko bei Heimmannschaft und Gästen eine Ende findet.
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