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Pfarrer Ferdi Bruckes herzlich empfangen

Von: mas
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Willkommen: Iris Tomczak-Pestel und Pfarrgemeinderatsvorsitzende Karin Falkenstein im Gespräch mit Pfarrer Ferdi Bruckes. Foto: Sigi Malinowski

Baesweiler. Diese Jungs sind besonders einnehmend. „Wir lassen Ferdi Bruckes gar nicht mehr aus Oidtweiler raus”, kündigte Markus Thelen an. Das Mitglied des Junggesellenvereins (JVO) war mit einer Delegation von fünf Kameraden zur Amtseinführung des neuen Pfarrers Ferdi Bruckes erschienen.

„Wir wollen ihn bei unserer Kirmes dabei haben und auch zum Feuerwehrjubiläum”, verteilte der JVO - begleitet von Oidtweilers Feuerwehrchef Stefan Litzel - Einladungen im Paket. In einem Moment, in dem der neue Pastor Punkte „ohne Ende” sammelte. Er kam und überzeugte die Menschen gleich mit seinem sympathischen, offenen und direkten Wesen: beim Hochamt und anschließenden Empfang.

Der neue geistliche Chef der Gemeinschaft der Gemeinden (GdG) St. Marien hatte auch sogleich ein Kompliment für seine „Schäfchen”. Er ließ Gefühle heraus: „Heute ist ein Tag, an dem ich froh, zufrieden, glücklich und dankbar bin”. Ferdi Bruckes (53), der am 13. März vom Regionaldekan die Ernennungsurkunde überreicht bekam, fühlt sich wohl in Baesweiler: „Hier ist sicherlich noch vieles neu für mich. Aber ich bin sehr herzlich aufgenommen worden und finde es vor allem erstaunlich, wie sehr eine Stadt an einem solchen Ereignis teilnimmt.”

Das durfte er bereits beim Hochamt spüren. Gemeinsam mit dem scheidenden Interims-Pfarrer Oliverdom Oguadiuru („Baesweiler wird immer meine Heimat bleiben”) und Diakon Udo Haak hatte Ferdi Bruckes eine Messe geleitet, die die Menschen mit den Herzen mitgenommen hatte. In Wort und Gesang. So hatten beispielsweise alle Chöre der Stadt, geleitet von Josef Paffen, Helmut Esser und Johannes Gottwald, den musikalischen Part übernommen. Zum Schluss der Messe hatte Oliverdom Oguadiuru zugegeben, dass er Abschiedsschmerz empfinde: „Auch wenn ich nur vier Monate hier bleiben durfte”. Er lud „ganz Baesweiler” ein, demnächst „auf ein Glas Wasser in meine neue Gemeinde nach Krefeld-Fischeln zu kommen”. In einer vollen Kirche und einem noch volleren Pfarrheim wünschten die Gemeindemitglieder ihm alles Gute zum Abschied und Ferdi Bruckes einen gelungenen Antritt. Den hatte der ehemalige Stolberger Pfarrer dann auch. Achim Töller beispielsweise sprach aus, was sich viele Christen wünschen: „Hoffentlich wird Baesweiler für Ferdi Bruckes eine dauernde Heimat. In den letzten Jahren hatten wir in dieser Hinsicht ja nicht soviel Glück”.

Glücklich, einen neuen Pfarrer gefunden zu haben

„Weiche Knie” spürte die Gesamtpfarrgemeinderatsvorsitzende Karin Falkenstein noch am frühen Morgen. „Ich war schon sehr aufgeregt, ob denn auch alles klappen würde”, räumte sie ein. Aber auch bei ihr überwog schließlich die Freude. „Wir dürfen uns, so glaube ich, alle sehr glücklich schätzen, schnell einen neuen Pfarrer gefunden zu haben. Und wir haben einen gefunden, der sehr nah an den Menschen ist. Auch dafür sind wir dankbar”.

Das erklärte dann auch, warum ganz viele Menschen Ferdi Bruckes einfach nur die Hand reichen oder mit ihm anstoßen mochten. Für die Junggesellen steht fest: „Den behalten wir direkt”.
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