Noppenberger Heimatfreunde feiern vier Tage die gute Gemeinschaft

Von: tv
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Polonaise: Die Alt-Klompenprinzen und -prinzessinnen umtanzten fröhlich den Zuwachs in ihrem erlauchten Kreis, Gerd Neitzke. „Der Neue” wurde auf einem Wägelchen mit einem Riesenklompen durch den Ort und das schön geschmückte Festzelt gezogen. Foto: Thomas Vogel

Herzogenrath. Die Noppenberger Heimatfreunde haben es wieder krachen lassen. Vier Tage lang dauerte es, das traditionelle Volks- und Heimatfest. Vier Tage volles Programm, durch das Helmut Königs und Willi Kebeck, die beiden Vorsitzenden des Noppenberger Traditionsvereins, gut gelaunt führten. Natürlich wurde auch dieses Jahr ein neuer Klompenprinz ausgerufen. Sein Name: Gerhard Neitzke.

Er hat den Ehrenplatz hinter dem Riesen-Klompen von Walter Dickert übernommen, der ein Jahr lang die Heimatfreunde bei allerlei Gelegenheiten repräsentieren durfte. Neitzke ist pensionierter Polizist aus Herzogenrath-Mitte und langjähriges Mitglied des Vereins.

Aktiv kennt ihn auch jeder aus der Lokalpolitik, als ebenfalls langjährigen SPD-Fraktionsvorsitzenden im Stadtrat und Abgeordneten im früheren Kreis- und heutigen Städteregionstag. Aber auch für Bernd Friedemann war es dieses Jahr ein besonderes Fest. Er ist mittlerweile 25 Jahre bei den Heimatfreunden als Mitglied aktiv und wurde für seine Ausdauer geehrt.

Dass die Leute „op en Berg” ihr Brauchtum bewahren, davon zeugte das Fest eindrucksvoll. Im großen Zelt fiel, wie es seit Jahren üblich ist, mit der Thekeneröffnung am Freitagabend der Startschuss zum bunten Treiben. Doch egal ob bei Senioren-Nachmittag, Kranzniederlegung am Ehrenmal oder dem beliebten Erbsensuppe-Essen - jeder Alt- und Neu-Noppenberger konnte sich davon überzeugen, dass die Menschen im Dorf eine echte Gemeinschaft sind.

Dazu gehört, dass sich einer um den anderen kümmert. Beim Festzug durch die Straßen des Ortes baten Josef und Resi Krings zusammen mit ihren Söhnen zum Boxenstopp auf ihrem Hof.

Der komplette Zug wurde zu kalten Erfrischungen eingeladen. Sogar die Zeltmesse wurde von einem ehemaligen Noppenberger, nämlich Pastor Stommel, gehalten.

Einladung an alle

Natürlich ist auch der Heimatverein nicht frei von Sorgen. „Wir würden uns freuen, wenn Kinder, Jugendliche und Zugezogene sich noch etwas mehr einbringen würden”, wünscht sich Helmut Königs. Mit von der Partie waren über alle Tage verteilt auch viele weitere Vereine.

Der Radfahr-Club 1909 Herzogenrath-Noppenberg war bei Festzug und Kranzniederlegung ebenso am Start wie der Trommler- und Pfeifenkorps 1912 Herzogenrath. Auch, dass Vertreter von Schützenvereinen jeder Couleur sich die Ehre gaben, freute die Noppenberger.

Für Kurzweil war im und um das große Festzelt bestens gesorgt. Auftritte der „Mafia” Kohlscheid, der Jugendtanzgruppe des TSC Merkstein, Kinderanimateur Cesa mit seiner Tochter oder die Show-Tanz-Gruppe der KG Ritzerfeld Jonge sorgten für gute Laune bei Klein und Groß.

Vor allem die Playback-Darbietung der Klompenprinzen-Gruppe und Joschi Kugel, mit elf Jahren der jüngste Büttenredner der Städteregion, brachten die Stimmung zum kochen.

Nächstes Jahr wird der Verein der Heimatfreunde Noppenberg übrigens 50 Jahre alt. Die Spannung darf also groß sein, was die Gäste bei der nächsten Ausgabe des Volksfestes dann erwartet.
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