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Nominiert: Hans Carduck ist Bürgermeisterkandidat der FDP

Von: ehg
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Hoffnungsfroh: (v.l.) Würselens FDP-Chef Markus Carduck, Kandidat Hans Carduck und Kreisvorsitzender Dr. Werner Pfeil. Foto: W. Sevenich

Würselen. Nun haben auch die Freien Demokraten einen Kandidaten fürs Bürgermeisteramt bei der Kommunalwahl am 25. Mai nominiert: Fraktionschef Hans Carduck.

Vorsitzender Markus Carduck freute es, auf der gut besuchten Versammlung fünf neue Mitglieder begrüßen zu können, die nach der Schlappe bei der Bundestagswahl den Weg zur FDP gefunden hätten. Versammlungsleiter war der Vorsitzende der Kreis-FDP, Dr. Werner Pfeil.

Mit dem Vorsitzenden blickte die Partei auf fünf „erfolgreiche Jahre“ zurück. Die „Ausgabenwut“ der damaligen großen Koalition aus CDU und SPD sei gestoppt worden. „Die Kredite haben um mehr als zwölf Millionen Euro reduziert werden können“, führte der Vorsitzende aus.

Von der großen Koalition beschlossene Kostentreiber wie die Projekte Kalkhalden, Wurmtaleier und Wasserrine am Markt hätten nicht verhindert werden können. „Ein großer Wurf ist uns mit dem Ausbau der Straßen am Jugendheim gelungen“, ist Carduck stolz darauf, „dass die Wohnbebauung zwischen Kirche und Pastorat verhindert worden ist“.

Kandidat Hans Carduck umriss die Schwerpunkte seines Zukunftsprogramms. An der Spitze stehe die Konsolidierung des Haushalts. Bei der Stadtentwicklung werde er seine über 20-jährige Erfahrung als Vorsitzender des zuständigen Ausschusses in die Waagschale werfen.

Stadtteile entwickeln

Die Entwicklung Broichweidens und Bardenbergs habe oberste Priorität. Nach dem Bau der Osttangente müssten bei der Neugestaltung des Weidener Marktplatzes Taten folgen. Bardenbergs Zentrum müsse aufgewertet werden, mit einem Multifunktionsplatz sowie Wohnbebauung und Geschäften. „Nach vielen Gesprächen mit dem Investor sind wir, was die Entwicklung des Singer-Geländes betrifft, auf einem guten Weg“, fuhr er fort.

Alle nötigen Gutachten habe der Investor in Auftrag gegeben. Es müsse die Nahversorgung für die Stadtmitte gesichert werden. Mit weiteren Ankermietern seien Gespräche geführt worden oder stünden bevor. Zu einer zentralen Forderung erhob der FDP-Kandidat eine Stabstelle für einen Stadtmarketing-Manager. Im Sport müsse sich die Politik veränderten Planzielen stellen, forderte er eine 400-Meter-Umlaufbahn.

Wegen der hohen Investitionskosten sollten die ESV-Halle Krottstraße und die Halle am Weidener Markt geschlossen werden. Auf den Prüfstand müssten die Subventionen fürs Aquana. Es sollte geprüft, ob und wie das Schulschwimmen betrieben werden könne und ob eine Umwandlung in ein neues Sportcenter möglich sei.

Die FDP wolle Sorge tragen, dass Sportvereine keine Reinigungsgebühren zahlen müssten. Im Schulausschuss habe seine Fraktion beantragt, keine zwei Mensen zu bauen. Es sollte in diesem Fall geprüft werden, ob eine Konzentration von Realschule und Gymnasien an einem Standort nicht sinnvoller wäre. Carduck: „Die Liberalen werden in Würselen gebraucht.“ Deshalb werde die FDP um jede Stimme kämpfen.

In den Wahlbezirken werden das tun: Dr. M. Hovestadt, Kathrin Schabon, Dr. Christian Kaehler, Gregor Schiffers, Frank Appunn, Dr. Werner Pfeil, Heiner Breuer, Erwin Janas, Mark Janas, Rudi Schabon, Franz Jansen, Hans Carduck, Markus Carduck, Petra Mommertz, Frank Lube, Franziska Herrmann, Dr. Karl Wilhelm Hirsch und Helga Hirsch.

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