Herzogenrath - Niederbardenberg: Maibrauchtum hat viele Anhänger

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Niederbardenberg: Maibrauchtum hat viele Anhänger

Von: ip
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Maifest der Niederbardenberger
Maifest der Niederbardenberger Maijungen: Das Maikönigspaar Marie Kempen und Tim Grunewald standen im Mittelpunkt des Festes. Foto: Wolfgang Sevenich

Herzogenrath. Maikönigin Marie Kempen und Maikönig Tim Grunewald sind die Maimajestäten in Niederbardenberg. Der kleine Ort an der Peripherie der Rodastadt hatte sich auch im Jahr des 59-jährigen Bestehens der Maijungen prächtig herausgeputzt.

Die weiß-gelben Fahnen und der große, schmucke Maibaum in der Dorfmitte, unweit der Antoniuskirche, unterstrichen die Bedeutung des Maifestes, das alljährlich am zweiten Wochenende im Mai viele Anhänger des Maibrauchtums auf den Plan ruft.

Das festlich geschmückte Zelt auf dem Sportplatz war bei der Thekeneröffnung mit aktueller Musik von DJ Shalien Dreh- und Angelpunkt zahlreicher junger Menschen, die die Nacht durch tanzten und sich vergnügten. Der Samstag begann mit dem Umtrunk beim Pritschenmeister Jens Götting. Anschließend marschierten Maipaare und Pritschenjungen zum Wortgottesdienst in die Kirche. Diakon Franz-Josef Kempen hatte seine Predigt auf die Gefühlswelt der jungen Leute zugeschnitten. Der Gospelchor An.Ge.Lus sorgte für den musikalischen Rahmen des Gottesdienstes.

Anschließend im Festzelt begrüßte Maikamerad Jan Christoph Poßberg die Besucher, Ehrenmitglieder, Ortsvereine, den Förderkreis und die Ehemaligen zum Königsball. Nach der Proklamation der neuen Würdenträger Marie und Tim, die das Bad in der Menge sichtlich genossen, gratulierten sämtliche Vereine und überreichten Blumenangebinde und Geschenke.

Beifall für die Fahnenschwenker

Seit 20 Jahren bereichern die Niederbardenberger Fahnenschwenker das Maifest mit einer perfekten Schwenkshow; die lautstark geforderte Zugabe meisterten die acht „Fahnenartisten” ebenso bravourös. Unter dem Motto „Its mai party” traf die Live-Band „Afterwork” genau den musikalischen Nerv der vorwiegend jugendlichen Festgäste. Sieben Musiker und eine Sängerin verwandelten das Zelt in einen Tanzpalast. Ihr Sound ging einfach ins Blut. Kompliment an die Baesweiler Band!

Was wäre das Niederbardenberger Maifest ohne den großen Festzug, der sich wie ein Lindwurm durch die Straßen schlängelt und viele Schaulustige an den Straßenrand zieht.

Dem jugendlichen Charme und der tollen Festrobe kann sich keiner entziehen. Begleitet wurde das reizende Königspaar Marie und Tim von befreundeten Jungenspielen aus Oidtweiler, Orsbach und Bardenberg, den Musikvereinen TPC Herzogenrath, Vereinte Freunde Merkstein und Fanfarenzug Schaufenberg sowie den Pritschenjungen, Fahrradkindern und Fahnenschwenkern.

Im Mittelpunkt des Maiballs stand der Auftritt der Niederbardenberger Pritschenjungen, die unter dem Kommando von Jens Götting ihre „Künste” zum Besten gaben und das Publikum in ihren Bann zogen. Maikönig Tim Grunewald bewies sich als Multitalent. Er schlüpfte gleich in drei Rollen. Er begeisterte als Maikönig, Fahnenschwenker und Pritschenjunge.
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