„Nicht existierender Dackelclub“ feiert mit dem Dreigestirn

Von: ehg
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Verrückte Kostüme und gute Laune: Tolle Stimmung herrschte beim Dackelclub op der Driesch in Würselen. Foto: Wolfgang Sevenich

Würselen. Karneval, wie er urwüchsiger kaum sein kann, erlebten die Narren, die der Einladung zur fünften Sitzung des „nicht existierenden“ Dackelclubs in die Kneipe Salmanushof gefolgt waren. Das Wirtsehepaar Erika und Rüdiger Voss und der Vorsitzende des „Vereins“, Peter Sommer, hatten mit Unterstützung zahlreicher Helfer den Drischer „Gürzenich“ karnevalistisch auf Hochglanz poliert.

Schon früh kochte die Karnevalsseele. Schnell sprang der Stimmungsfunke auf das närrische Fußvolk über, nachdem Sitzungspräsident Roger Smeets in bekannt souveräner Manier das Startzeichen gegeben hatte. Da hatten die Wöschelter Prinzen ein leichtes (Heim-)Spiel. Sie stimmten bekannte Leddcher aus ihrem Karnevalsrepertoire an.

Das Narrenvolk ließ sich bei den Gassenhauern nicht bitten, hakte sich unter, schunkelte und sang mit. Weiter aus schlug das Stimmungsbarometer, als das düvelstädtische Dreigestirn, Prinz Harald I., Bauer Achim und Jungfrau Gregoria, mehr als nur einen Höflichkeitsbesuch mit ihrem Anhang abstattete.

Dann stieg „Et Trüd“ (Gertrud Classen) in die Bütt. Sie erzählte in Reimform, wie eine gute Hausfrau das Herz der Männer erfreuen kann. Wie schon in den vorausgegangenen Sitzungen war auch diesmal wieder die Pensionärs- und Rentnerband ein Highlight des Abends. Franz-Josef Hermanns, Alex von Reth, Peter Sommer und Harald Vengust drehten das karnevalistische Rad um 50 Jahre zurück, als sie in Kölscher Manier ihre Lieder zu Gehör brachten. Weitere Eigengewächse traten auf. Vroni und Volker Koth überraschten mit einem Vortrag vom Sternenhimmel.

Der nächste hochherrschaftliche Besuch: Prinz Willi I., Bauer Schorsch und Jungfrau Klaus, aus dem „Dörflein“. Der „Knotterbüll“, ein Büttenredner, strapazierte mit seinen Witzen das Zwerchfell. Dann ein optischer Knüller: Mit Wiener Charme und dem Schmäh eines Peter Alexander legten die „Wilden Weiber“ nach Melodien aus dem „Weißen Rössl“ ein Tänzchen aufs Parkett – eine Augenweide.

Sein Eheleben auf die Schippe nahm „De Wotzel von den Drisch“ alias Rüdiger Voss. Da blieb kein Auge trocken. Zu früh ging das Spektakel zu Ende. Der Trost für alle Besucher: Im nächsten Jahr wird es sicherlich die sechste Auflage geben.

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