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Neues Stadtlogo: „Voller Energie“ für ein besseres Image

Von: Holger Bubel
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Fehlt nicht im neuen Logo: das Fördergerüst im Annapark findet sich als stilisiertes A und strahlende Sonne wieder. Foto: Holger Bubel
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Kann jetzt als strahlender Sieger mit einem Preisgeld von 2000 Euro zurück nach Dortmund fahren: Grafik-Designer Olaf Warburg (6.v.r.). Foto: Holger Bubel

Alsdorf. Marion Wingen, Pressesprecherin der Stadt Alsdorf, zeigte sich erleichtert: „Nach 14 Monaten intensiver Arbeit haben wir jetzt ein Ziel erreicht: Wir haben ein neues Stadtlogo.“ Bei ihr und ihren Mitarbeitern des Fachgebiets Presse- und Öffentlichkeit der Stadt Alsdorf waren die Vorschläge – skizzierte Ideen, aber auch professionell ausgearbeitete Grafiken – eingegangen.

Startschuss des Projekts „Neues Logo“ war das 6. Alsdorfer Stadtgespräch „Wir Alsdorfer machen mit“, initiiert von dieser Zeitung und dem Verein Stadtmarketing. Eingestimmt auf den Wettbewerb, aus dem jetzt die Sieger hervorgingen, hatte Professor Bernd Mathieu, Chefredakteur unserer Zeitung und Dozent an der Fachhochschule Aachen.

Jetzt wurden der Sieger und die Platzierten in der Burgremise präsentiert. Das neue Stadtlogo entworfen hat der Dortmunder Olaf Warburg, der „beim Rumsurfen im Internet“ auf den Wettbewerb gestoßen war. Er erhielt von Bürgermeister Alfred Sonders den Siegerscheck über 2500 Euro. Über jeweils 500 Euro durften sich Sonja Lanzrath aus Düren-Merzenich und die Alsdorferin Regina Bonni freuen.

„Weil es so viele und schöne Beiträge von Kindern und Jugendlichen gegeben hat, wollten wir auch diese mit einem Sonderpreis belohnen“, erklärte Sonders. 250 Euro erhielten demnach auch Céline Franzen, Julia Bernert und Vivian Znou vom Gymnasium Alsdorf für ihren Beitrag. Die Neuntklässlerinnen wollen dieses Geld der Klassenkasse zukommen lassen.

Insgesamt waren es 178 Vorschläge, die im Rathaus auf dem Schreibtisch von Marion Wingen landeten. Eine Jury unter Vorsitz von Bernd Steinbrecher, Geschäftsführer der Alsdorfer Werbeagentur Power + Radach, machte sich im Anschluss an die Auswertung der Beiträge. „Das ging ganz harmonisch vonstatten“, erinnert sich Alfred Sonders, „jeder konnte seine Favoriten auswählen, die kamen auf den Tisch und dann wurde wieder gesichtet und diskutiert, bis der Sieger feststand.“

Mit Olaf Warburg hat die Jury nun zwar keinen Alsdorfer Teilnehmer zum Sieger gekürt (die Beiträge wurden der Jury übrigens anonym präsentiert), aber mit einem Dortmunder durchaus jemanden, der ein Faible für die Bergbaugeschichte und ein Verständnis für den Strukturwandel in ehemaligen Grubenstädten hat.

So zeigt es auch das Logo, besser: die Wort-Bild-Marke „Alsdorf. Voller Energie“. Wie zahlreiche Teilnehmer auch, hat der Dortmunder Grafik-Designer das von der Öffentlichkeit wahrgenommene Fördergerüst im Annapark als Ausgangspunkt seiner Idee gewählt und es in einem stilisierten A des Stadtnamens aufgefangen. Das Rad an der Spitze hat er „vom Gerüst gelöst“ und es als farbig strahlende Sonne zum Eyecatcher im Logo gemacht. 17 bunte Strahlen stehen dabei für die 17 Stadtteile in Alsdorf. „zunächst einmal ist dieses Logo eine schöne Hülle“, konstatierte der Werbefachmann Bernd Steinbrecher.

Diese Hülle gelte es nun mit Leben zu füllen. An das Alsdorfer Leitbild als Familienstadt angelehnt, müsse die Markenbotschaft nun ins öffentliche Bewusstsein, und zwar nicht nur in Alsdorf, transportiert werden. Neben dem Thema Energie (Brückenschlag zwischen historischem Bergbau und Alsdorf als Energiestadt der Zukunft) soll auch weiterhin die Familie im Fokus der Bemühungen um eine Imageverbesserung stehen. Der Claim „Voller Energie“ lasse sich ja auch im Sinne einer Entwicklung für Familien interpretieren, betonte Alfred Sonders, ein bekennender Verfechter des „Familiengedankens“.

Offiziell wird die Verwaltung das neue Stadtlogo ab dem 14. Januar verwenden, auf Briefbögen, Visitenkarten, Infobroschüren etc. Vereinen und Institutionen wird es dann ebenfalls zur Verwendung zur Verfügung gestellt. Beim Neujahrsempfang am 11. Januar 2013 soll es der breiten Öffentlichkeit präsentiert werden.

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