Alsdorf - Neues Logo für die Stadt Alsdorf wird gesucht

Neues Logo für die Stadt Alsdorf wird gesucht

Von: -ks-
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Viel Arbeit in hohe Ziele gest
Viel Arbeit in hohe Ziele gesteckt: Bürgermeister Alfred Sonders und die Pressesprecherin der Stadt Alsdorf, Marion Wingen, setzen auf den Ideenreichtum der Alsdorfer in Sachen neues Logo. Foto: Stüber

Alsdorf. „Logo” heißt es umgangssprachlich, womit logisch gemeint ist. Das bedeutet so viel wie einleuchtend, nachvollziehbar und leicht verständlich. Wer das sagt, gibt zu verstehen, dass er verstanden hat, was ein anderer meint.

„Logo” ist aber noch mehr: Es ist - bestenfalls - ein unverwechselbares, aussagekräftiges, Identität und Nähe schaffendes Markenzeichen.

Die Stadt Alsdorf braucht ein neues Logo, sagt Bürgermeister Alfred Sonders und startet einen Ideenwettbewerb. Zum Mitmachen eingeladen sind alle Alsdorfer. Das können Schüler, Studierende, aber auch einfach kreative Bürger sein. Willkommen sind Beiträge von Grafikbüros und Werbeagenturen genauso wie zum Beispiel von Kindergärten. Der Sieger, der durch eine Fachjury gekürt wird, erhält 2000 Euro Preisgeld, der zweit- und drittbeste Entwurf wird jeweils mit 500 Euro prämiert.

Zum Auftakt dieses offenen Ideenwettbewerbs haben die Stadt Alsdorf und unsere Zeitung, unterstützt vom Förderverein Stadtmarketing Alsdorf, ein Alsdorfer Stadtgespräch organisiert, das am Donnerstag, 7. Dezember, um 19.30 Uhr im Energeticon, Konrad-Adenauer-Allee 7, beginnt. Der Titel lautet „Wir Alsdorfer machen mit - Ein neues Logo für unsere Stadt”. Alle Interessierten sind zur Teilnahme eingeladen. Der Eintritt ist natürlich frei. Unser Chefredakteur Bernd Mathieu wird in seiner Eigenschaft als Professor der Fachhochschule Aachen im euregionalen Studiengang Communication und Multimediadesign mit einem Impulsreferat den Einstieg ins Thema bieten.

Was macht das Besondere von Alsdorf aus? Wie sehen Bürger ihre eigene Stadt? Was ist unverwechselbar? Wie wirkt Alsdorf auf andere? Was könnte als bester Bannerträger zur Werbung für die Stadt dienen? Darüber werden anschließend auf dem Podium die Seniorin Josefine Vorhagen, die Studentin Britta Kahlen, der Schülersprecher des Gymnasiums Alsdorf, Frederic Zantis, Sadi Ünal aus Sicht eines Migranten sowie Bürgermeister Alfred Sonders diskutieren. Moderiert wird die Veranstaltung von unserem Redakteur Karl Stüber. Chefredakteur Bernd Mathieu steigt zudem als Publikumsanwalt bei der Moderation ein, denn auch die Zuhörerschaft soll ausgiebig zu Worte kommen.

Im Rahmen des Stadtgesprächs wird natürlich die Auslobung des Ideenwettbewerbs für ein neues Logo im Detail vorgestellt.

„Wir wollen nicht vergessen, wo wir herkommen, und sind uns der Traditionen sehr wohl bewusst”, stimmt Bürgermeister Sonders auf das Thema ein. „Wir wissen aber, dass die Zukunft anders aussehen wird.” Deshalb habe die Stadt im Rahmen einer von Bürgern sehr gut besuchten Zukunftswerkstatt im Oktober in der Stadthalle Anregungen für ein neues Leitbild gesammelt. Die Auswertung der Beiträge aus den Arbeitskreisen liege bald vor. „Auf Basis des Leitbildes wollen wir das Bild der Stadt in der Öffentlichkeit neu justieren.”

Aus Sicht des Bürgermeisters hat sich Alsdorf in den letzten Jahren stark verändert. Statt mit Bergbau punkte die Kommune nun als Stadt für Familien, mit Kultur in vielfältigen Facetten sowie als moderner Wirtschaftsstandort mit Hightech, aber auch mit vielen kleineren und mittleren Unternehmen und dem Einzelhandel als Standbein der wirtschaftlichen Entwicklung.

„Alsdorf ist eine Stadt, die in der Wahrnehmung von außen, aber auch in der Wahrnehmung der Alsdorferinnen und Alsdorfer selbst gewonnen hat”, ist er sich sicher. Dazu passend soll nun das neue Logo entwickelt werden. „Wir setzen dabei auf volle Transparenz und wollen das gemeinsam mit den Bürgern machen”, betont die Pressesprecherin der Stadt, Marion Wingen, die mit ihrem Team einen Großteil der organisatorischen Arbeit leistet.

Und wenn das neue Logo feststeht, soll in einem weiteren Schritt ein passender Slogan in einem Ideenworkshop von Fachleuten entwickelt werden. Noch wird auf der Internetseite der Stadt mit der Aussage „Kultur- und Technologiestadt” geworben.
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