Baesweiler - Neue Tageseinrichtung für Senioren in Setterich

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Neue Tageseinrichtung für Senioren in Setterich

Von: Holger Bubel
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Gruß an die erwarteten Gäste: Das St.-Gereon-Team steht ganz im Dienste der Seniorinnen und Senioren. Foto: Bubel

Baesweiler. Die wichtigste Botschaft im Rahmen der Feierlichkeiten zur Eröffnung der Tagespflegeeinrichtung St. Gereon in Baesweiler-Setterich überbrachte Bürgermeister Dr. Willi Linkens: „Wir wollen unsere Senioren nicht an den Ortsrand und damit an den Rand der Gesellschaft drängen, sondern sie an einen zentralen Platz innerhalb der Stadt holen.”

Die neue Einrichtung von St. Gereon in Trägerschaft des Caritasverbands bezwecke mit ihrer Heimat gleich an der Hauptstraße in Setterich genau das. „Hier”, richtete Bürgermeister Linkens seine Worte direkt an die älteren Mitbürger, „sollen Sie das gesellschaftliche Leben genießen”.

Die St. Gereon Seniorendienste betreiben gleich mehrere Einrichtungen, sowohl im Kreis Heinsberg als auch im Kreis Düren. Insgesamt sind 250 Mitarbeiter beschäftigt. „Die Tagespflegeeinrichtung in Setterich ist unser erstes Haus in der Städteregion”, sagt Geschäftsführer Bernd Bogert.

Platz für 14 Gäste

Dass 14 Seniorinnen und Senioren sich täglich von 7.30 bis 17 Uhr wohl fühlen, dafür steht das Team um Claudia Fabry, Leiterin der Tagespflege. Mit fünf Mitarbeiterinnen - examinierte Pflege- und Betreuungskräfte mit einer gezielt auf Demenzkrankheit ausgerichteten Ausbildung sowie St.-Gereon-Schülerinnen - steht sie mit Pflege und Aktivitäten zur Verfügung. Claudia Fabry sieht in der Tagesbetreuung nach Art des St.-Gereon-Hauses einen deutlichen Trend und damit einhergehend einen steigenden Bedarf. „Nach dem Motto teilstationär vor stationär profitieren alle Betroffenen von diesem Angebot”, sagt sie.

Pflegende Angehörige etwa könnten weiterhin ihrem Beruf nachgehen oder sich einfach einmal eine Auszeit von den Anstrengungen der Betreuung und Pflege nehmen. Pflegebedürftige Senioren könnten eine schöne Zeit in der Einrichtung haben, ohne ihr gewohntes Umfeld für einen Heimplatz aufzugeben. „Das Gefühl noch ein eigenes Zuhause zu haben, ist für ältere Menschen eminent wichtig. Es kann zur Gesunderhaltung dienen beziehungsweise Krankheitsverläufe verzögern”, weiß Claudia Fabry. So lange es noch - physisch oder geistig - möglich sei, solle man Senioren nicht dieses Gefühl nehmen.

Ein Tagesaufenthalt in der Betreuungseinrichtung ist von einem abwechslungsreichen Programm geprägt. In Gemeinschaft, wie Claudia Fabry betont. Vom Frühstück, Mittagessen und Kaffeetrinken in Gesellschaft werden die Gäste betreut.

Dazwischen gibt es zahlreiche, auch fördernde Aktivitäten: gemeinsames Singen, Sitztanz, kreatives Gestalten oder Jahreszeit bezogene Feste.

Interessierte Angehörige können sich übrigens informieren unter 02462/9810.
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