Neue Märkte beleben das Weihnachtsgeschäft erst 2015

Von: Georg Pinzek
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Sondergebiet Baumarkt muss in Möbelhandel umdeklariert werden: Die Möbelkette XXXL hat Interesse an dem Standort an der Adenauerstraße. Foto: Georg Pinzek
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Tankstelle sowie Hausmeisterwohnung sind schon abgerissen: Der Ex-Toom-Markt soll folgen. Foto: Georg Pinzek

Würselen. Monopoly hat Konjunktur. Der Klassiker wird Weihnachten wieder unter zahlreichen Tannenbäumen liegen. Während beim Brettspiel ganze Straßen den Besitzer wechseln, haben in Würselen immerhin bedeutende Immobilien in diesem Jahr neue Eigentümer bekommen. Auf Anfrage von Hans Carduck (FDP) informierte Till von Hoegen im Rathaus über den Stand der Dinge in Sachen Ex-Praktiker und Ex-Toom.

„Wir haben die Abrissgenehmigung für den Supermarkt erteilt. Im kommenden Jahr will Kaufland dort einen Neubau errichten. Die Baugenehmigung liegt vor“, erklärte der Technische Beigeordnete. Tankstelle samt Hausmeisterwohnung sind bereits Bauschutt. Mit dem Entkernen des riesigen Flachbaus sind Mitarbeiter eines Abbruchunternehmens schon seit Wochen beschäftigt. Nicht abgebrochen wird der benachbarte Spielwarenmarkt. Quasi einen Steinwurf weiter steht der Ex-Baumarkt an der Adenauerstraße leer, dort „spricht“ schon lange kein Preis mehr. Zwischenzeitlich wird der Parkplatz als Weihnachtsbaum-Verkaufsfläche genutzt. Den Markt mit einer Verkaufsfläche von etwa 10.000 Quadratmetern hatte die Möbelkette XXXLutz vom Insolvenzverwalter erworben.

Gespräche über eine Umnutzung der Gewerbeimmobilie laufen seit Sommer. Im Dezember hat die Unternehmensgruppe, die den Würselener Standort natürlich auch mit einem überdimensionalen roten Stuhl am Eingang als Markenzeichen bestücken möchte, eine Sortimentsliste vorgelegt. Während einerseits geprüft werde, inwieweit die Innenstadtsortimente tangiert würden, habe die Stadt die Bezirksregierung frühzeitig mit ins Boot geholt. Der Technische Beigeordnete sieht für die Ansiedlung am Möbelstandort Würselen jedoch keine großen Probleme: „Wir warten auf die Stellungnahme aus Köln.“ Dass es am Aachener Kreuz in diesem Jahr deutlich ruhiger zugegangen ist als in den Vorjahren, bestätigen Gewerbetreibende. Das dürfte durch die Neuansiedlungen zum Weihnachtsgeschäft 2015 sicherlich anders aussehen.

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