Neue Kicker-Kooperation bündelt Kräfte

Von: dag
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Volltreffer: Der JFV will bei Platzkapazitäten und Manpower Synergien nutzen und sieht sich dabei als interkommunales Vorzeigeprojekt. Foto: Stock
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Zusammenhalt: Vertreter von Teutonia Weiden, VfR Linden-Neusen und Grün-Weiß Broicher Siedlung bei der Gründungsversammlung. Foto: D. Meyer-Roeger

Würselen/Alsdorf. Die Zeiten werden rauer, doch „König Fußball“ soll nach wie vor die Welt regieren. Da können Vereine nicht nur zuschauen, sondern müssen reagieren. Und dies haben der FC Teutonia 1919 Weiden, der VfR Linden-Neusen 1947 und die SV Grün-Weiß Broicher Siedlung 1949 getan.

Die drei Stammvereine haben jetzt den Jugendförderverein  Broichweiden 2013 gegründet. Damit sind sie Vorreiter. Im gesamten Fußballverband Mittelrhein sind sie die ersten, die die vom DFB eröffnete Möglichkeit zur Gründung eines Jugendfördervereins nutzen.

Bemerkenswert sei zudem, so unterstreicht Versammlungsführer Roger Nießen, dass die Kooperation „eine Zusammenarbeit von Vereinen darstellt, die über Stadtgrenzen hinweggeht. Sie ist also ein interkommunales Vorzeigeprojekt.“ Die Vereinssatzung und den Kooperationsvertrag zu erarbeiten, der das Miteinander der Stammvereine regelt, habe Hunderte von Stunden gekostet. Immer wieder trafen sich die Vertreter, diskutierten immer neue Details, bis endlich alles unterschriftsreif war. Durch die Gründung des JFV soll „die erfolgreiche Kooperation des letzten Jahres durch Spielertausch und gemeinsame Nutzung der Sportanlagen in Weiden, Linden-Neusen und Broicher Siedlung bestätigt und gefestigt werden.

Mit dieser Vereinbarung soll zudem die Basis für eine langfristige Zusammenarbeit geschaffen werden“, heißt es im Kooperationsvertrag. Die drei Stammvereine wollen die gemeinsamen Kräfte bündeln, um somit „den jugendlichen Fußballern ab der D-Jugend optimale Spiel- und Entwicklungsmöglichkeiten zu bieten, was Spielgemeinschaften, die nach jeder Saison wieder neu zu gründen wären, nicht bieten können“, führt Roger Nießen aus.

Der JFV „möchte seine Fußballer und Fußballerinnen nicht nur sportlich fördern“, sondern auch „die individuelle Persönlichkeitsentwicklung jedes seiner Mitglieder fördern“. Deshalb lege man zum einen Wert auf außersportliche Aktivitäten und zum anderen auf die Ausbildung der Trainer. So werde es im kommenden Jahr eigens für die Trainer des Jugendfördervereins einen C-Lizenz-Lehrgang auf den Sportgeländen der Vereine geben, „um weitere unserer Trainer mit einer Lizenz auszustatten“.

Gleichrangige Ziele seien sowohl „erfolgsorientierte Leistungsmannschaften langfristig im Bezirk zu etablieren“ (Leistungssport), als auch mit weiteren Mannschaften in den Altersklassen ab D-Junioren „genauso engagierten Jugendlichen Spielmöglichkeiten auf Kreisebene zu ermöglichen“ (Breitensport). Der JFV bietet also A- bis D-Junioren die Möglichkeit, entsprechend ihrer Ambitionen und ihrem Talent an, in ihrem Wohnortbereich Fußball zu spielen.

In den Altersklassen bis einschließlich E-Jugend (Kinderfußball) sei dies noch durch die Jugendabteilungen der Stammvereine selbst gewährleistet. Der Trainings- und Spielbetrieb findet an allen festgelegten Standorten der beteiligten Stammvereine statt.

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