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Nano-Partikel stärken Material

Von: eli
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Freuen sich auf konstruktive zusammenarbeit: Dr. Konrad Wissenbach, Parlamentarischer Staatssekretär Thomas Rachel, Stephan Kalawrytinos, Eva Blumenau und MdB Helmut Brandt. Foto: Elisa Zander

Würselen. Schmiedewerkzeuge haltbarer, stabiler, leistungsfähiger machen - das will die Firma Pallas Oberflächentechnik GmbH. Gemeinsam mit vier Schmieden, jeweils einem Dienstleister, Pulver- und Laserhersteller sowie zwei Forschungsinstituten, darunter das Frauenhofer-Institut Aachen, will das Würselener Familienunternehmen in dritter Generation mit Hilfe der Nanotechnologie weitere technische Fortschritte erreichen.

Die Unternehmen und Institute hatten einen Antrag im Rahmen der, vom Bundesministerium für Bildung und Forschung, gestalteten KMU-innovativ (Kleine und mittelständische Unternehmen) Forschungsförderung gestellt.

Der Bewilligungsbescheid ist da

Der Bewilligungsbescheid wurde nun vom Parlamentarischen Staatssekretär im Bundesministerium für Bildung und Forschung, Thomas Rachel, gemeinsam mit MdB Helmut Brandt überreicht. 1,5 Millionen Euro Fördergelder fließen insgesamt in das geschätzt doppelt so kostenintensive Projekt. „Nanotechnologie bedeutet Zukunft”, sagt Thomas Rachel. 150 Unternehmen in Deutschland nutzten bislang diesen Bereich, „der uns völlig neue Ressourcen und Arbeitsplätze ermöglicht”, so Rachel weiter.

Konkret sollen bei dem Forschungsprojekt Möglichkeiten entwickelt werden, die Nutzzeit von Schmiedewerkzeugen um über 20 Prozent und die Einsätze der Werkzeuge von etwa einer Millionen auf 1,5 Millionen zu steigern. Erreicht werden soll das durch ein Laserauftragsschweißen. In diesem Verfahren wird durch einen Pulverstrahl spiralförmig eine Beschichtung auf die Materialoberfläche aufgetragen. Die Nano-Partikel müssen dabei mit dem Pulver vermischt werden. „Dadurch soll eine hohe Festig- und Zähigkeit des Werkzeuges erreicht und die Rissbildung darin minimiert, wenn möglich sogar vermieden werden”, erklärt Dr. Konrad Wissenbach vom Frauenhofer-Institut für Lasertechnik.

Dieses Ziel wollen die Beteiligten in zwei Jahren erreichen. Pallas-Geschäftsführer Alex und Stephan Kalawrytinos sowie Eva Blumenau sind zuversichtlich.
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