Alsdorf - Nahversorgung in Blumenrath wird deutlich verbessert

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Nahversorgung in Blumenrath wird deutlich verbessert

Von: Karl Stüber
Letzte Aktualisierung:
Bessere Nahversorgung für Blu
Bessere Nahversorgung für Blumenrath und auch die Broicher Siedlung geplant: „Am neuen Markt” soll ein Lebensmitteldiscounter nebst Backshop errichtet werden. Foto: Stüber

Alsdorf. Auf der weitläufigen und buckligen Teerfläche stehen Pfützen. Leider hat sich nach der letzten stadtweiten Saubermann-Aktion im Frühjahr wieder Müll angesammelt. Das von der Stadt aufgehängte Schild „Sei ein guter Nachbar”, das dafür wirbt, dass Abfall in die Tonne gehört, ist von unbekannter Hand geknickt worden.

Aber der „Neue Markt” in Blumenrath, der derzeit noch so alt aussieht, wird sich bald erheblich verändern - und das im so genannten „beschleunigtem Verfahren”.

Das ist Amtsdeutsch, hat aber mit Strafrecht in diesem Fall nichts zu tun. Auch das Baurecht kennt diesen Begriff. Es geht um das Gesetz zur Erleichterung von Planungsvorhaben für die „Innenentwicklung der Städte”. Es geht um die „Stärkung der wohnortnahen Grundversorgung” und die Vereinfachung des Genehmigungswegs, zum Beispiel durch den möglichen Wegfall förmlicher Umweltprüfungen. Auf dem Neuen Markt soll ein Discounter mit Backshop gebaut werden. „Netto” scharrt schon mit den Hufen und hat am Rand des Platzes ein Schild aufgestellt. Personal für den neuen Markt wird gesucht.

63 Stellplätze

Im Stadtentwicklungsausschuss wurde das Vorhaben jetzt wohlwollend bei einer Enthaltung in Richtung Stadtrat durchgewunken. Es geht um eine Fläche von rund 0,44 Hektar am südlichen Ende der Blumenrather Straße. Dort findet bislang mittwochs ein Wochenmarkt statt. Das wird auch nach Bau des Discounters so sein, denn der stellt dafür einen Teil des Parkplatzes zur Verfügung. Das ist vertraglich abgesichert, hieß es seitens der Verwaltung. Die Verkaufsfläche des Lebensmitteldiscounters wird rund 800 Quadratmeter umfassen, die des Backshops rund 30. Entgegen früherer Planung werden nur noch 63 Parkplätze ausgewiesen. Die Reduzierung begründete ein Vertreter des Investors mit einer Verbreiterung der Stellplätze von jeweils 2,50 auf 2,70 Meter. Damit reagiere der Markt darauf, dass die Wagen der Kunden immer größer werden.

Die Erschließung, also die An- und Abfahrt der Kunden, soll über die Blumenrather Straße erfolgen, die Anlieferung der Waren über die Weststraße.

Die Technische Beigeordnete Susanne Lo Cicero-Marenberg informierte den Ausschuss über die Änderung der Außengestaltung des geplanten Markts. Ursprünglich sollte es eine Klinkerfassade sein. Der Investor werde aber dem Hinweis der Denkmalbehörde folgen, die mit Blick auf die umgebende Bebauung (Siedlung) eine helle Putzfassade bevorzugt.
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