Herzogenrath - Nach sieben Monaten: Sankt Willibrord wieder offen

Nach sieben Monaten: Sankt Willibrord wieder offen

Von: fs
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Feierlicher Moment: Nach siebenmonatiger Renovierungszeit wurde die Pfarrkirche St. Willibrord mit einem Festgottesdienst wieder eröffnet. Entstanden ist ein heller „Festsaal”. Foto: Wolfgang Sevenich

Herzogenrath. Unter überaus großer Beteiligung wurde am Wochenende mit einem festlichen Gottesdienst nach siebenmonatiger Renovierungszeit die Pfarrkirche Sankt Willibrord wieder der Gemeinde als würdiger Ort für Gottesdienst und innere Einkehr zurückgegeben.

Unter Leitung von Pfarrer Heinz Intrau in Konzelebration mit Pfarrer Peter Wetzler, Pfarrer Dieter Plewnia, Kaplan Mark Zimmermann und Diakon Franz-Josef Kempen wurde am Fastensonntag Laetare ein Kultraum von großer Bedeutung wieder lebendig. Im Zuge notwendiger Sanierungsarbeiten entstand ein heller, lichter „Festsaal”, der Rahmen ist für Gotteslob und Gottesdienst in Sonntagsmesse, Taufe, Erstkommunion, Hochzeit; auch der Abschied von den Toten hat hier seinen würdigen Ort.

Eine großartige Wirkung wurde dadurch erzielt, dass man sich entschlossen hatte, die Bestandteile der Ausstattung (Altaraufbauten, Kanzel, Skulpturen usw.) in ihren ursprünglichen Zusammenhang zu versetzen. Besonders gut gelungen ist die Verbindung der neuen Unterbauten für die Retabel der ehemaligen Seitenaltäre, die im 18. Jahrhundert geschaffen wurden.

Pfarrer Intrau begrüßte die Festgemeinde: „Ich bin froh, dass Sie alle da sind!” So hieß er auch Bürgermeister Christoph von den Driesch willkommen. Die musikalische Gestaltung des Festgottesdienstes oblag dem Organisten und Chorleiter Theo Carl Becker. Unter seiner Leitung sang der Kirchenchor St. Willibrord mit Unterstützung durch das Streicherensemble die „Missa pro pace” von R. Burzynski, das „Ave verum corpus” von W.A. Mozart sowie „Panis angelicus” von C. Franck und „Großer Gott, wir loben Dich” von K.N. Schmid.

Nach dem Festgottesdienst wurde im Pfarrheim mit Sektempfang, Mittagsbuffet und großer, reichhaltiger Kuchentafel fröhlich weiter gefeiert. Es gab viele Möglichkeiten der Begegnung untereinander, vor allen Dingen auch mit Pfarrer Dieter Plewnia, der von 1972 bis 1987 in St. Willibrord Pfarrer war. In der nachmittäglichen Führung durch die wieder eröffnete Kirche erläuterten Pfarrer Heinz Intrau und Clemens Bayer das Konzept der Umgestaltung. Sie verwiesen auf herausragende einzelne Kunstwerke, darunter vor allem die kunsthistorisch bedeutenden Skulpturen (entstanden 1725-1730) von Gabriel Grupello und die Gemälde von Johann Joseph Bastiné (1835). Pfarrer Wetzler kommentierte die Umgestaltung schmunzelnd im kleinen Kreis: „Jetzt haben wir wirklich eine schöne Werkstatt!”
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