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Nach 100 Tagen im Amt: Bürgermeister Arno Nelles zieht Bilanz

Von: Georg Pinzek
Letzte Aktualisierung:
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Hat viel Arbeit vor sich: Würselens Bürgermeister Arno Nelles muss mit leeren Kassen und vielen ungelösten Problemen klarkommen. Foto: Georg Pinzek

Würselen. Arno Nelles zeigt unter den Bürgermeistern im Nordteil der Städteregion die stärkste Präsenz. Die Zahl der öffentlichen Auftritte belegt das eindrucksvoll. „Ich will mir nicht nachsagen lasen, jetzt ist er Bürgermeister und nun lässt er sich bei uns nicht mehr blicken”, begründet er sein Engagement.

Rund 100 Tage ist der Erste Bürger in Amt und Würden im Rathaus am Morlaixplatz. Wie fällt die erste Bilanz des neuen Chefs von rund 450 städtischen Beamten und Bediensteten aus? Nelles zögert nicht: „Sehr positiv. Ich habe viele Kollegen in zentralen Bereichen der Verwaltung schon persönlich kennengelernt und gute Gespräche geführt.”

Für Nelles ist das Gestalten der Stadt eine „spannende Aufgabe”. Dazu bemerkt er: „Würselen hat ein Recht darauf, von Visionen verschont zu bleiben, denn die haben uns mit in unsere schwierige Lage gebracht.”

Bei den für die Stadtentwicklung wichtigen Themen wie Markt und Singergelände „müssen wir zu schlüssigen Lösungen kommen”. Für Nelles von großer Bedeutung sind überdies bessere Bedingungen für Schule, Bildung und Kinderbetreuung. Deshalb, so sagt er, „müssen wir den Haushalt in den Griff bekommen”. Ganz oben auf der Agenda steht für den Ratsvorsitzenden, die städtischen Finanzen wieder so zu ordnen, dass die Stadt wieder manövrierfähig wird.

Was die repräsentative Tätigkeit anbelangt, will sich Nelles („bei aller Wertschätzung unseres reichen Vereinslebens in der Stadt”) künftig verstärkt auf seine beiden Stellvertreter Harald Gerling und Winfried Hahn verlassen. Denn er ist sich bewusst, dass die Verwaltungsarbeit in diesen schwierigen Zeiten das Setzen von Schwerpunkten verlangt.

Nelles will sich „der ausgesprochen reizvollen Aufgabe” stellen: „Politik ist leicht zu machen, wenn die Kassen voll sind. Jetzt sind die Rahmenbedingungen nun einmal so, wie sie sind. Ich will mich nicht beklagen, sondern bin bereit, Verantwortung zu übernehmen.”
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