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MZ: Die CDU in Bardenberg warnt vor „Panikmache“

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Würselen. In die Diskussion um die Zukunft des Medizinischen Zentrums (MZ) der Städtregion Aachen schaltet sich Herbert Kaussen-Lingens, CDU-Ortsverbandvorsitzender in Bardenberg, ein: Bei der Berichterstattung in unserer Zeitung habe er sich sehr darüber gefreut, „wie objektiv und sachlich die Situation am MZ wiedergegeben wurde“.

Dabei seien die Aussagen unseres Städteregionsrates und MZ-Aufsitzratsvorsitzenden Helmut Etschenberg und des MZ-Geschäftsführers René A. Bostelaar deutlich wiedergegeben worden. Kaussen-Linens stellt fest: „Herr Etschenberg hat klar aufgezeigt, dass es das Ziel des Aufsichtsrates ist, in der zweiten Hälfte des Monats Juni einen prinzipiellen Beschluss zu fassen, wie der dringend notwendige Masterplan 2018 aussehen soll.

Vorher ist es jedoch erforderlich, dass die beiden Gesellschafter (KBS und Städteregion) eigene Beschlüsse in Ihren Gremien einholen. Dazu gehört auch natürlich eine klare Antwort zum Standort Bardenberg, die sich ebenfalls im Masterplan wiederfinden muss. Auch wenn alle Fragen auf dem Prüfstein stehen, haben beide Gesellschafter nicht im Sinn, den Standort Bardenberg „platt“ zu machen. Dies gilt auch für alle Fraktionen in der Städteregion mit Ausnahme der FDP.

Selbst der Betriebsrat, der wie wir alle wissen, zunächst sehr skeptisch war, unterstützt jetzt das neue Konzept, dass von der Städteregion und der Geschäftsführung des MZ erarbeitet wurde und das zur wesentlichen Grundlage bei der anstehenden AR-Sitzung werden soll.“

Fazit sei, so der Christdemokrat, alle wollten den Erhalt des Krankenhauses in Bardenberg. Was an Abteilungen ausgelagert werden solle und welche Abteilungen dafür nach Bardenberg kämen, darüber sei schon genug geschrieben worden, das sollte allerdings den Entscheidungsträgern überlassen bleiben.

Kaussen-Lingens betont: „Ich bin absolut sicher, dass auch in Zukunft das Krankenhaus weiterleben wird. Es wird auch weiterhin eine Bereicherung für alle Bürger Bardenbergs und für deren Gewerbetreibenden sein. Und es kann keine Rede davon sein, dass der Kassenärtzliche Notdienst verlegt werden soll.

Zum jetzigen Zeitpunkt erneut auf Panikmache zu machen und sogar zu einer Bürgerversammlung einzuladen, nur um die Gerüchteküche weiter anzuheizen – wohlwissend, dass noch keine Entscheidung getroffen wurde –, halte ich für den plumpen Versuch, der SPD auf Kosten der Bürger und der vielen Mitarbeiter des MZ Wahlkampf zu betreiben.“

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