Musikalischer Rundgang: Klassik trifft auf Band-Sound und HipHop

Von: nina
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Feiner Klangkörper: Das Eurode Jugendorchester unter der Leitung von Martin Eibach. Foto: Nina Krüsmann

Herzogenrath. Ein musikalischer Rundgang durch eine Kunstausstellung – diese Idee steckt hinter der Musik, die Modest Mussorgskys im Gedenken an seinen 1873 verstorbenen Freund Victor Hartmann geschrieben hat und so den Bildern und Entwürfen dieses Künstlers und Architekten, die zum größten Teil verschollen sind, ein musikalisches Denkmal setzte.

Für die Schüler am Gymnasium Herzogenrath, die sich in einem viertägigen Workshop des NRW-Kulturrucksack-Programms damit beschäftigt haben, war diese Komposition eine große Inspirationsquelle. Beeindruckende Klangbilder sind entstanden. Das Abschlusskonzert bot unter dem Titel „Sounding Pictures-Klangbilder.“ in der Schulaula einen Hochgenuss fürs Ohr.

Die Schüler agierten zusammen mit dem Eurode Jugendorchester unter Leitung von Martin Eibach. Auch das Bühnenbild war in Anlehnung an die Komposition mit gebastelten Bilderrahmen und ähnlichem geschmückt, Masken entstanden in Zusammenarbeit mit der Textilkünstlerin Kya Handrich. Professionelle Musiker wie der Berliner Filmmusikkomponist Warner Poland und die Berliner Sängerin Petra Jansen, Choreographen der Compagnie Irène K. Aus Eupen sowie der Musikmanager Christoph Scheinberger aus Darmstadt hatten im Vorfeld mit Schülern in Workshops des NRW-Kulturrucksack-Programms Beiträge für dieses Konzert erarbeitet, bei dem klassische Musik auf HipHop und Band-Songs trafen.

Das Bild vom „großen Tor von Kiew“ bildet den Abschluss von Mussorgskys Kunstrundgang. Monumental und mit großem Glockengeläut und den Klängen eines russischen Chorals wirkt das Werk lange nach. Bilder und Erfahrungen der Jugendlichen selbst kamen im zweiten Teil des Programms zu Wort. Die Bands aus dem Workshop Songwriting präsentierten ihre Ergebnisse, bevor beim großen Finale alle noch einmal auf der Bühne standen.

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