Müller setzt auf Schulzentrum

Von: -ks-
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Sie weiß, wo es langgehen soll mit dem Langhaus: Bundestagsabgeordnete Petra Müller ist anerkannte Fachfrau für Städtebau. Bürgermeister Alfred Sonders ist froh über ihre Unterstützung. Foto: Stüber

Alsdorf. Manchen Bundespolitikern wird nachgesagt, dass sie zu den Fachausschüssen kommen, wie die Jungfrau zum Kinde. Dieses Vorurteil trifft auf Petra Müller (FDP), Bundestagsabgeordnete für die Städteregion Aachen, bestimmt nicht zu.

Als gelernte Architektin ist sie als Sprecherin der FDP-Fraktion im Ausschuss für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung am richtigen Platz und interessant als Ansprechpartnerin. Das haben auch ihre Parteifreunde Heinz Liska und Stefan Rohmann erkannt. Sie holten Müller nach Alsdorf.

Natürlich sondierte Bürgermeister Alfred Sonders mit der Liberalen gerne in seinem Amtszimmer die Möglichkeiten, Alsdorf bei Finanzproblemen und im Städtebau, speziell beim geplanten Schulzentrums auf dem Annagelände, zu helfen. Auch Bernd Mortimer und Norbert Koerlings (ABU) saßen einträchtig neben der Liberalen und führten anschließend den Gast durch Alsdorf und aufs Annagelände.

Die verfolgte Schiene ist klar. Via Liberale im Land, so etwa Innenminister Ingo Wolff und Innovationsminister Andreas Pinkwart, soll Lobby-Arbeit gemacht werden. Da wir Petra Müller gerne helfen - und zwar aus Überzeugung, wie sie deutlich machte. Alsdorf habe bereits sehr viel geleistet, um den Strukturwandel weg von Bergbau zu schaffen. Da fehlten jetzt im für die weitere Stadtentwicklung zentralen Bereich Annagelände die letzten Puzzle-Stücke. Hier ein neues Schulzentrum mit Realschule und Gymnasium zu schaffen, sei auch für die Region von Bedeutung.

Die Landesregierung aus CDU und FDP habe sich gerade das Thema Bildung auf die Fahnen geschrieben. Mit der Realisierung des Projekts gingen wichtige Wechselwirkungen mit dem Umfeld einher, wovon der Mittelstand in Alsdorf und damit die ganze Bevölkerung profitieren würde. Müller sieht sich lokalpolitisch gut vernetzt. Sie gehört dem Arbeitskreis Kommunalpolitik an. Sonders Ziel beim Klinkenputzen: „Im Frühjahr die Botschaft, dass wir bauen können.”
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