„Moonlight-Führung” mit dem Bürgermeister

Von: mas
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Informativ und anschaulich: Zum Beginn der „Moonlight-Führung” im Carl-Alexander-Park hatte Bürgermeister Dr. Willi Linkens jede Menge Wissenswertes parat. Foto: Sigi Malinowski

Baesweiler. Georg Müller und seine Lebensgefährtin Petra Hoffard gehören zu den Ersten. Sie haben den Aufstieg zum Bergplateau des Carl-Alexander-Parkes locker geschafft. 271 Stufen. Und dafür gibt´s einen Schnaps. Von der Stadt und vom CAP-Gastronomen Abi Lazreg spendiert.

Die Müller-Hoffards begießen damit „zwei Jahre Baesweiler, in denen wir uns sehr wohl hier fühlen”. 2008 waren sind sie als Neubürger gekommen und sind heimisch geworden. Deshalb machen sie auch die „Moonlight-Führung” gerne mit.

Schließlich ist auch der „Reiseleiter” nicht irgendeiner. Bürgermeister Dr. Willi Linkens hat sich der 50-Personen-Gruppe angenommen. 30 Minuten lang berichtet er am Haldenfuß über den Umbau des ehemaligen Zechengeländes.

Dem Publikum gefällt´s. Wie dem Ex-Bergmann Peter Frings. Der 74-jährige frühere Elektrosteiger auf Emil-Mayrisch will wissen, wie es heute im CAP aussieht und seiner Enkelin Bianca erzählen, wie es früher war.

Das Interesse an der Führung auf die Bergehalde ist groß. Die Aachener Doro und Gerd Theuer „waren schon mal zum Holunderpflücken hier, aber jetzt wollen wir einfach wissen, wie hübsch die ganze Gegend ist”.

Auch Bürgermeister-Referentin Birgit Kremer-Hodok empfindet ihren Einsatz nicht als lästige Pflicht. Sie hat als frühere Mitarbeiterin des Amtes für Stadtentwicklung aktiv an der Umgestaltung mitgearbeitet und war „pro Jahr mindestens 50-mal oben”. Zu Fuß versteht sich, nicht per Dienstwagen.

Alle bilden eine marschfreudige Gemeinschaft und lassen sich oben vom Bürgermeister in 80 Metern Höhe die Aussicht erklären. Mit einer schönen Aussicht, wenn sie unten wieder anlangen. Abi Lazreg, früher einmal selbst EBV-Lehrling hat einen deftigen Bergmannsschmaus vorbereitet. Aus Gulaschsuppe, Wurst, Käse und Brot.

Den nimmt auch die 16-jährige Frings-Enkelin Bianca gerne an. Mit einem Kompliment, das der Bürgermeister sich einrahmen könnte. „Baesweiler ist eine sehr schöne Stadt. Später möchte ich mal hier leben”, sagt die 16-Jährige aus Schierwaldenrath. Dafür hat wohl auch der Opa gerne Reklame gemacht...
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