„Miteinander lachen“: Dieser Abend wird der Hit

Von: mabie
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Freuen sich auf den 13. Juni: (v.l.) Rasselbande-Leiter Stephan Kriescher, Fördervereinsvorsitzender Werner Breuer, Ivonne Rollesbroich vom Hauptsponsor EWV, Kabarett-Spezialist Jürgen Beckers und Caritas-Geschäftsführer Michael Doersch. Foto: Markus Bienwald

Würselen. „Wir haben mindestens 28 Lieblingslieder“: Da ist Stephan Kriescher von den Caritas Lebenswelten ganz sicher. Er ist nicht nur Leiter des Wohnheims Odilienhaus in Eschweiler, sondern steht auch bei der Musik- und Rhythmusgruppe „Rasselbande“ dieser Wohneinrichtung ganz vorne.

Sie freuen sich natürlich schon ganz besonders auf das bisher einmalige Projekt einer Benefiz-Gala, die auf Burg Wilhelmstein am Donnerstag, 13. Juni, 19 Uhr, stattfindet. Unter dem Motto: „Miteinander lachen“ lädt der Förderverein des Caritas-Behindertenwerks unter Vorsitz von Würselens Ex-Bürgermeister Werner Breuer und mit der Unterstützung von vielen Menschen ein, um gemeinsam Spaß zu haben. „Kommen Sie und lachen Sie mit“, fordert Breuer bei der Vorstellung der Gala in den neuen Räumen der Caritas an der Honigmannstraße in Würselen auf. Für diese Veranstaltung, die es bislang in dieser Form bei der Caritas noch nicht gegeben hat, fanden sich viele Unterstützer. „Wir haben in Jürgen Beckers, der als Jürgen B. Hausmann im Karneval und auf den Kabarettbühnen längst ein Star ist, jemanden gefunden, der ein großes Herz für benachteiligte Menschen hat“, erzählt Breuer. Spaß geht beim „Hausmann“ einher mit einem geschärften, wenn auch augenzwinkernden Blick auf das Herz der Menschen in der Region und auf die herrliche Sprache, die unsere Gegend so einzigartig macht.

Musik bietet Jürgen Beckers auch bei jedem seiner Auftritte, und da schließt sich Alice Eßer nahtlos an. Sie ist brillante Zarah-Leander-Interpretin, wunderbare Gastgeberin eines Chansonabends und versprüht Witz, Charme und Esprit zugleich, verzaubert so mit Gesang und Originalität ihr stets begeistertes Publikum. Da werden auch die Damen und Herren der „Rasselbande“ anknüpfen, die auf Burg Wilhelmstein vor großem Publikum stehen. Und da sich 28 Bewohner und Gäste aus anderen Wohnumfeldern mindestens einmal die Woche zusammenfinden, um gemeinsam zu musizieren, gibt es auch mindestens 28 Lieder, die sie gerne mit viel Rhythmus intonieren.

Spaß an der Musik

„Bei Menschen mit geistiger Behinderung nimmt die Musik in der Regel einen sehr hohen Stellenwert ein“, sagt Stephan Kriescher. Wohlgefühl, Gemeinschaft und vor allem der Spaß an der Musik stehen im Vordergrund. Gagen gibt es nicht, alles, womit musiziert wird, etwa eine Rassel oder Haushaltsgegenstände, wird von den Mitgliedern selbst gestellt. „Und mit Auftritten in der Öffentlichkeit stehen die Musiker im Mittelpunkt, werden ernst genommen – ein wesentlicher Bestandteil des Inklusionsgedankens.“ Natürlich geht das Ganze, das den sozialen Einrichtungen und Menschen mit Behinderung in den Einrichtungen der Caritas zu Gute kommen wird, nicht ohne weitere Förderer. „Wir sind froh, mit der EWV einen großzügigen Hauptsponsor gefunden zu haben“, sagt Werner Breuer, dem die Freude in den Augen der Menschen Lohn genug für alle Mühen ist. Natürlich ist unter anderen auch die Burg Wilhelmstein mit Manfred Zitzen und Ulrich Pesch mit von der Partie.

Und davon profitieren natürlich auch die Musiker, die sich schon auf ihren Auftritt als Rasselbande freuen. Die eigens gestifteten bunten T-Shirts vom Förderverein liegen schon bereit, damit sie auf Burg Wilhelmstein erstmalig zum Einsatz kommen können.

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