Mit Strom-Check Geld einsparen

Von: tv
Letzte Aktualisierung:
her_stromsparen_bu
So hell mit so wenig Strom: Über den Erfolg des Projektes freuen sich (v.l.) Christoph von den Driesch, Brigitta Brinkner, Wolfgang Fischer, Bernhard Preuß, Peter Sczygiol, Wilfried Bosch, Norbert Bohl, Birgit Froese-Kindermann, Walter Moede und Monika Breker. Foto: Tom Vogel

Herzogenrath. Auf 78 Standorte kommt das bundesweite Projekt, 34.000 Haushalte haben bisher davon profitiert. Mitmachen beim Stromspar-Check können Haushalte, die Arbeitslosengeld II, Sozialhilfe oder Wohngeld beziehen. Der Sinn des Projektes ist in erster Linie, die Familien finanziell zu entlasten.

Zu diesem Zweck kommen geschulte Energieberater in die Wohnungen, analysieren die Verbrauchsgewohnheiten und geben Tipps, den Strom- und Wasserverbrauch zu optimieren.

Herzogenrath hat in der Städteregion den Anfang gemacht. Seit dem 1. Juli wird der Stromspar-Check durch das Qualifizierungsprojekt „Spectrum” des Rheinischen Vereins für katholische Arbeiterkolonien angeboten. Der Check ist eine gemeinsame Aktion des Deutschen Caritasverbandes und des Bundesverbandes der Energie- und Klimaschutzagenturen.

Insgesamt zehn von der Arge geschulte Berater sind in Herzogenrath unterwegs, acht Stromspar-Checks haben sie mittlerweile durchgeführt. „Natürlich überlegen wir uns, wie die großen Haushalte von unserem Angebot erfahren können”, sagt Wilfried Bosch, Leiter des Jobcenter Nordkreis 2.

Für die Familien, die den Service in Anspruch nehmen, lohnt sich die Sache. Im Schnitt wurden je Haushalt Soforthilfen im Wert von etwa 60 Euro installiert, darunter Energiesparlampen, Strahlregler für Wasserhähne oder Kühlschrank-Thermometer. Damit lassen sich im Einzelfall über das Jahr bis zu 130 Euro Energiekosten einsparen.

Das war der wichtigste Beweggrund für die Stadt, das Projekt zu unterstützen. Schließlich weist die Bilanz aus, dass der Ausstoß von Kohlendioxid um 310 Kilogramm pro Haushalt und Jahr gesenkt wird, nachdem ein Check stattgefunden hat.

„Der positive Effekt auf die Umwelt hat uns also ebenfalls darin bestärkt, Partner der Aktion zu werden”, konstatiert Erste Beigeordnete Birgit Froese-Kindermann. Dass die Aktion Signalwirkung über Herzogenrath hinaus entfaltet, ist ein Wunsch aller Beteiligten.

Mit den Stromsparhelfern sind sogar ehemals Arbeitslose wieder zu einem Job gekommen. Übrigens macht denen die Arbeit richtig Spaß, versichert Norbert Bohl. Der Stromsparhelfer nennt auch den Grund: „Die Leute sind unendlich dankbar, wenn wir ihnen in wirtschaftlich schwieriger Lage helfen, Geld zu sparen”.

Bis Ende August nächstes Jahr wird das Projekt noch dauern. Bei Interesse an einem Stromspar-Check gibt Informationen unter 0151/55861260.
Leserkommentare

Leserkommentare (0)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.

Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert