Mit Rad gestürzt: Leser markiert Gefahrenstelle

Von: hob
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Beherzter Griff zur Sprühdose: In Ferrari-Rot markiert Christoph Heins die Stelle, an der bereits drei Radfahrer bei Unfällen zu Schaden gekommen sind. Foto: Holger Bubel

Herzogenrath. Christoph Heins ist wütend: „Es kann doch nicht sein, dass mehrere schwere Radunfälle an ein und der selben Stelle passieren und die Behörden tun nichts dagegen.“ Gemeint ist der Radweg an der L 223, auf dem eine Wurzel eines angrenzenden Ahornbaumes die Teerdecke regelrecht gesprengt hat und bis zu acht Zentimeter tiefe und mäandernde Risse und Erhebungen für Zweiradfahrer gefährliche Auswirkungen haben.

Christoph Heins spricht‘s und greift zur Sprühdose. In Ferrari-Rot warnen nun aus beiden Richtungen rote Dreiecke Fahrradfahrer vor der Gefahrenstelle.

Dass seine Handlung nicht ganz legal ist, das weiß der Betreiber des Sportforums in Alsdorf, Christoph Heins. „Bei der kleinsten potenziellen Verfehlung steht bei mir die Berufsgenossenschaft oder eine andere Behörde auf der Matte, aber hier, wo nachweislich mehrere Menschen zu Schaden gekommen sind, wird nichts getan.“ Seiner Ansicht nach müsse diese gefährliche Stelle bis zur schnellen Behebung deutlich markiert werden. Egal, wer dafür zuständig sei.

„Wenn durch meine Aktion nur ein einziger Radfahrer vor einem Sturz bewahrt wird, dann hat sich das Ganze gelohnt“, sagt er. Ob sie für ihn selbst Folgen hat, das bleibt abzuwarten.

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