Würselen - Mit Kraft, Ausdauer und Konzentration

Mit Kraft, Ausdauer und Konzentration

Letzte Aktualisierung:
fitbu
Zum ersten Mal dabei: Fabian Wenzel beim Bogenschießen. Die unterschiedlichen Sportarten machen ihm „richtig Spaß.” Foto: Hanna Sturm

Würselen. Die Vielseitigkeit des Sports fasziniere, so das durchgängige Fazit der Wettkampfteilnehmer. Der „Erste Deutsche Fitathlon Verein” hatte zum Weltranglisten-Turnier rund um den Teuterhof geladen. Kurz vor dem Jahreswechsel sollte der erste Weltranglistensieger des jungen Sports ermittelt werden.

Erst seit einem Jahr finden offizielle Turniere dieses Sechskampfes mit den Disziplinen Softminton, Bogenschießen, Steinwurf, Golfannährung, Denksport und Laufen statt.

Softminton ist eine Art Badminton, mit einem Softball und in einem sehr kleinen Feld, was die Schnelligkeit des Spiels erhöht. Beim Denksport müssen die Teilnehmer Rechenrätsel und Logikaufgaben lösen.

Das erste offizielle Wettkampfjahr konnte der Fitathlon-Verein nun mit zwei „Siegern” abschließen: Bei den Weltmeisterschaften im Juni auf Belle Ile in Frankreich errang Marcel Bausen aus Alsdorf den Titel und als Erster der Weltrangliste kann nach diesem letzten Wettkampf des Wurmtal-Fitathlons Matthias Zowislo in das neue Jahr starten.

„Was mich am Fitathlon fasziniert ist die Vielseitigkeit. Bei anderen Sportarten hat man immer mehr oder weniger einseitige Belastungen, beim Fitathlon wird alles gleichzeitig gefordert: Kraft, Ausdauer und Konzentration”, sagte Elano Boddenberg, der den Sport mit einigen Freunden im Urlaub in der Bretagne erfunden hat.

Außerdem seien die Eingangsanforderungen relativ gering, Hobbysportler jeden Alters können teilnehmen. „Menschen die neu mitmachen sind immer begeistert”, erinnerte sich Elano Boddenberg an viel positive Resonanz bei den Wettkämpfen in ganz Deutschland.

Beim letzten Turnier des Jahres hielt sich die Teilnehmerzahl in Grenzen, vielen Sportlern war es einfach zu kalt. Immerhin zwei „Novizen” trauten sich an den Start. Einer von ihnen war der 16-jährige Fabian Wenzel.

„Ich habe vom Fitathlon in der Schule gehört und war neugierig”, erklärte Fabian, wie er zu der neuen Sportart gekommen ist. Allerdings hatte er nur eine Trainingseinheit vor dem Wettkampf, was sich besonders im Bogenschießen nachteilig auswirkte. „Aber beim Laufen hole ich das wieder rein”, blieb Fabian optimistisch.

Auch der Weltmeister hatte bei seinen ersten Fitathlon mit ähnlichen Schwierigkeiten zu kämpfen. Besonders das Bogenschießen sei ihm am Anfang ziemlich schwer gefallen, erinnerte sich Marcel Bausen.

„Diese Sportarten macht man ja normaler Weise nicht, deshalb muss man schon regelmäßig üben, bis man gute Ergebnisse erzielt.” Dreimal in der Woche hat er vor der Weltmeisterschaft im Sommer trainiert.

Neben allem Spaß und guter Laune wächst während des Wettkampfes schon der Konkurrenzgedanke: „Wenn man im Laufe des Turniers nach ein paar Disziplinen absehen kann, wer welchen Vorsprung hat, wird es schon spannend und man versucht noch einmal alles zu leisten”, beschreibt Niklas Mannheims den Wettkampf.

Die Ergebnisse: Das Weltranglistenturnier rund um den Teuterhof gewann Andreas Krauth aus Münster vor Niklas Mannheims aus Aachen und Frank Becker aus Warendorf. Weltranglistensieger wurde der Fünfte Matthias Zowislo, mit einem Punkt Vorsprung auf Niklas Mannheims.
Leserkommentare

Leserkommentare (0)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.

Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert