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Ministerpräsident lobt Würselener Betreuungsprojekt „One 2 Four”

Von: rüt
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Ministerpräsident Jürgen Rüttgers empfing Ehrenamtler in der Düsseldorfer Staatskanzlei und bedankte sich für ihr Engagement. Unter ihnen war auch Sabine Bischof aus Würselen. Foto: Staatskanzlei NRW

Würselen/Düsseldorf. Ministerpräsident Jürgen Rüttgers empfing in der Staatskanzlei Vertreter von etwa 60 Initiativen und Projekten aus dem ganzen Land, die gegründet wurden, um sich um hilfebedürftige Kinder zu kümmern.

Anwesend war auch die Leiterin der Kleinen Offenen Tür St. Sebastian, Sabine Bischof, die einen besonderen Dank für die Arbeit der ehrenamtlichen Mitstreiter im Betreuungsprojekt „One 2 Four” erhielt. Kinder von zehn bis 14 Jahren werden im Pfarrheim St. Sebastian nach der Schule betreut, erhalten dort auch ihr Mittagessen.

Von Armut bedroht

„Sie haben mit ihrer Arbeit und ihrem Engagement dazu beigetragen, das Leben von vielen Kindern in unserem Land ein Stück weit gerechter zu machen. Dafür danke ich Ihnen”, sagte Rüttgers in seiner Rede.

Weiterhin betonte der Ministerpräsident: „Wir müssen uns gerade um die kümmern, die keine eigene Stimme haben. Mir geht es besonders um Kinder und Jugendliche. Es bedrückt mich, dass jedes vierte Kind in NRW von Armut bedroht ist. Das ist in einem reichen Land wie Deutschland ein Skandal!”

Alle Initiativen und Projekte haben im vergangenen Jahr eine Förderung des Ministerpräsidenten von ingesamt 458000 Euro erhalten. Auf das Betreuungsprojekt „One 2 Four” entfielen davon 3000 Euro. Jürgen Rüttgers kündigte an, dass die Landesregierung mit der Aufstellung des neuen Haushaltes - vorbehaltlich der Zustimmung des Landtages - die finanzielle Ausstattung des neuen Fonds „Kein Kind ohne Mahlzeit” im Vergleich zum Vorjahr um 1,5 Millionen Euro auf insgesamt 15 Millionen Euro aufstocken werde. Damit werde ermöglicht, dass 75.000 Kinder aus armen Familien das Mittagessen in der Gantagsschule erhalten.

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