Baesweiler - Millionen fließen in die Schulen

Millionen fließen in die Schulen

Von: Holger Bubel
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Eingerüstet: Die aufwändigen
Eingerüstet: Die aufwändigen energetischen Sanierungsmaßnahmen am Baesweiler Gymnasium gehen mit hohem Tempo weiter. Derzeit nehmen sich die Handwerker den letzten Schultrakt vor. Im Frühjahr 2012 folgen Turnhalle und Heizzentrale. Foto: Holger Bubel.

Baesweiler. Die Stadt Baesweiler hat ihre Hausaufgaben gemacht: Die Mittel aus dem Konjunkturpaket II sind weitgehend verbaut - weit vor dem Stichtag 31. Dezember. Maßnahmen, in die aus der Finanzspritze rund drei Millionen Euro geflossen sind, sind nahezu abgeschlossen.

Doch wie in den Nachbarkommunen auch, ist keineswegs Ruhe eingekehrt in die Baesweiler Schullandschaft - auch wenn die großen Ferien „Bergfest” gefeiert haben und Schüler und Lehrer nach wie vor der Freizeit fröhnen. Noch einmal drei Millionen Euro werden nämlich in und auch noch nach den Ferien investiert, um die Lehrstätten auf Vordermann zu bringen. Zu einem großen Teil muss Baesweilers Kämmerer Leobert Schmitz dazu die städtische Kasse öffnen.

Weiterhin kräftig gewerkelt wird am Gymnasium: „In den Ferien werden möglichst viele Maßnahmen umgesetzt, die lärmintensiv sind und mit großer Schmutzentwicklung einhergehen”, erklärt Peter Strauch, Erster und Technischer Beigeordneter der Stadt. Dazu nimmt Baesweiler in diesem Bauabschnitt 2,7 Millionen Euro in die Hand, um den letzten Schultrakt energetisch zu sanieren. 50 Prozent der Summe werden mit Fördermitteln bezahlt. Fassadenbauarbeiten, Fenstererneuerungen und der gesamte technische Ausbau im Gebäude-Inneren stehen dabei auf der To-do-Liste der ausführenden Handwerksbetriebe. „Bis März dürfte das fertig sein. Dann folgen die Turnhalle und der Umbau der Heizzentrale in eine geothermische Heizungsanlage”, erklärt Peter Strauch.

Doch das insgesamt zehn Millionen Euro schwere Projekt Gymnasium ist nicht die einzige Baustelle. An der Goetheschule etwa werden noch in den Ferien Flure und das Treppenhaus brandsicher gemacht. Dazu werden spezielle Brandschutzdecken eingebaut. Die Kosten: rund 70 000 Euro. Brandschutzmaßnahmen und weitere kleine Arbeiten mit einer Kostenhöhe von insgesamt 100.000 Euro werden auch an der Andreasschule, der Barbaraschule und der Grundschule Loverich umgesetzt. An der Andreasschule und der Turnhalle Wolfsgasse wird zudem im Rahmen der Dichtheitsprüfung für 10.000 Euro das Kanalnetz begutachtet.

Verhältnismäßig klein fallen bauliche Maßnahmen an der Realschule aus. Dort wird für 30.000 Euro die Außenanlage vor der Schulmensa gepflastert, damit die Schüler ihre Pausenbrote in einem „goldenen Herbst” vielleicht doch draußen genießen können.
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