Metro-Biwak: Ein Gipfeltreffen der Narrenherrscher

Von: ehg
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Wir mischen gerne mit: Würselens Dreigestirn gehörte auch zu den vielen Narrenherrschern die beim Biwak aufmarschierten. Foto: W Sevenich

Würselen. Zum neunten Male hatte der Metro-Großmarkt Würselen zum karnevalistischen Biwak eingeladen. Im Jugendheim St. Lucia marschierten satte 21 gekrönte Häupter – Prinzen, Prinzessinnen, Paare und Dreigestirne– ein. Mehr als fünf Stunden lang gaben sie sich die Klinke in die Hand.

Dass es von Jahr zu Jahr mehr werden, darüber freute sich der Würselener Geschäftsführer Peter Hesselmann, der die Tür zum Biwak weit öffnete. Wobei er sich als großzügiger Gastgeber erwies: Speis und Trank gab es kostenlos. Und dazu noch für alle närrischen Majestäten und Präsidenten den Metro-Orden 2014.

Fröhliches Wiedersehen

Durch das abwechslungsreiche Programm führte mit Charme Silvia Grafen, unterstützt von Betriebsleiterin Anja Klein, die hinter der Bühne die Fäden zog. Der symbolische Eintritt betrug einen Euro pro Person. Er war in diesem Jahr für den Kinderschutzbund Alsdorf, Herzogenrath, Würselen bestimmt, der sich mit dem Vorsitzenden Dr. Anton Gülpen und Geschäftsführerin Ulla Wessels präsentierte. Viele Närrinnen und Narren aus dem In- und Ausland feierten ein fröhliches Wiedersehen. Bestehende Freundschaften wurden vertieft, neue geschlossen.

Am weitesten angereist waren „De Europese Carnevalsfriende“ aus Mortsel bei Antwerpen mit ihrem Europa-Prinzen Leopold II. und Hofdame Monique aus dem Jahre 2011. Sie waren von der ersten Stunde an beim Biwak zur Stelle.Aus der tiefen Eifel hatte die Kinder-Karnevalsgesellschaft Heimbach ebenfalls zum neunten Male den Weg nach Würselen gefunden. Die Föderation Europäischer Narren wurde durch Manfred Reuter & Roger Dobbelstein würdig vertreten. Mit Kinderprinzessin Janina I. sowie zwei Kindermariechen machte die im Kinderkarneval aktive Nirmer Narrenzunft mächtig Eindruck. Auf den Fuß folgte die „Carnevalsvereniging Edelweiß“ Brunssum. Ihr ganzer Stolz war Prinzessin Marianne I.

Die „Hölze Päed“ aus Weiden hatten ein Heimspiel, zumal sie den düvelstädtischen Kinderprinzen vorstellen durften. Überhaupt gaben bei diesem Biwak die kleinen Närrinnen und Narren den Ton an. Einen weiteren Beweis lieferten dafür die KG „Moulenshöher Jonge“, die sich mit der Kindergarde und ihrem Mariechen, aber auch mit der großen Marie und den Marketenderinnen des Senats prachtvoll in Szene setzte.

Ein Heimspiel

Dann ein erster düvelstädtischer Höhepunkt: Das Dreigestirn, Harald I., Bauer Achim und Jungfrau Gregoria zog seine Show ab. Der Ausschuss Kohlschweider Karneval vermeldete, „dat op d‘r Scheet d‘r Düvel los es!“ Es folgte der Karnevalsausschuss Wardener Vereine mit seinem stolzen Kinderprinzenpaar Jens I. und Lisa Marie. Wie bei ihm Nachwuchsarbeit geleistet wird, demonstrierte anschließend der Aachener Carnevalsclub Royal.

Was die belgischen Ostkantone aufzubieten hatten – da konnte man nur noch staunen. Der ganze Stolz der Alsdorfer Scharwache und ihres Präsidenten Hubert Mertens waren die Bambini. Eins drauf setzten die „Oecher Landsknechte“ mit einem Showtanz. Es ging kreuz und quer durch die Lande. Wie schon im vergangenen Jahr sorgte die Männertanzgruppe „Charlys Tanten“ für Furore, nach dem Motto „Jot drop, jek drop, kölsch drop!“ Die Kuh „Billa“ punktete für die KG Ulk Eschweiler sowie bei den „Koe Jonge“ aus Richterich Prinz und Mariechen.

Noch fiel der Vorhang nicht. Zu Wort meldeten sich noch Prinz Klaus II. und Prinzessin Johanna I. von „Lott se Lopope“ aus „Immenwauweiler“. Den Schlusspunkt unter diese farbenprächtige Karnevalsrevue setzten die Kinder- und Jugendgarde des 1. Würselener Karnevalsverein und das Dreigestirn aus dem „Dörflein“, Prinz Willi II., Bauer Schorsch und Jungfrau Klaudia. Danach hieß es für Silvia Grafen und Anja Klein mit ihrem Team: durchatmen.

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