Alsdorf - Mehr hochwertige Geschäfte und ein Hotel in die Innenstadt holen

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Mehr hochwertige Geschäfte und ein Hotel in die Innenstadt holen

Von: Christoph Hahn
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Warben beim Politischen Aschermittwoch der CDA in Alsdorf um die Sympathien ihrer Parteifreunde im Wahljahr 2009: NRW-Parlamentarier Reimund Billmann, Europa-Spitzenkandidatin Sabine Verheyen, CDA-Chef Roland Krichel und Bernd Kirfel (v.l.), CDU-Bewerber für das Bürgermeisteramt. Foto: Christoph Hahn

Alsdorf. Die Premiere ist geglückt: Rund 60 Männer und Frauen versammelten sich im Seminarraum der Stadthalle auf Einladung der Christlich-Demokratischen Arbeitnehmerschaft (CDA) zum ersten Politischen Aschermittwoch dieser Organisation.

Zusammen mit dem CDA-Vorsitzenden Roland Krichel stimmten eine Reihe von Unionspolitikern aus Aachen und dem Nordkreis ihr überwiegend älteres Publikum auf die Wahlen in diesem Jahr ein.

Den Grundton setzte Roland Krichel, der den Politischen Aschermittwoch zusammen mit Vertretern der Frauen- und der Senioren-Union organisiert hatte.

Für Krichel geht es in diesem Wahljahr nicht nur in seiner Eigenschaft als Alsdorfer CDA-Chef ums Ganze: Er bewirbt sich zudem im Wahlkreis 16 (Hoengen) für seine Partei um ein Stadtratsmandat. So nimmt es denn auch kaum Wunder, dass der Christdemokrat in seiner Rede vor allem kommunalpolitische Akzente setzte.

Einzelne Schwerpunkte setzte Krichel unter anderem bei der Schul- und Bildungspolitik, wobei er ausdrücklich den vom CDU-Stadtverbandsvorsitzenden Bernd Mortimer angestoßenen Neubau von Gymnasium und Realschule auf dem Annapark-Gelände begrüßte.

Weitere Anregungen: die Schaffung eines runden Tisches, an dem Repräsentanten von Rat, Verwaltungen und Geschäftswelt mit einander Strategien und Lösungsmodelle für die Stadtentwicklung erarbeiten sollen, und die Gründung eines Ratsausschusses für Arbeit, Familie und Jugend.

„Europa wichtiger denn je”

Europa-Kandidatin Sabine Verheyen, die nach Krichel sprach, erntete schon mit ihrem ersten Satz viele Sympathien: „Alsdorf ist meine zweite Heimat”, versicherte die aus dem bei der Kommunalreform von 1972 zu Aachen geschlagenen Eilendorf stammende Politikerin.

„Europa ist heute wichtiger denn je”, fügte sie hin zu, um ihren Zuhörern die Bedeutung der Wahlen am 7. Juni einzuschärfen. Indes sei in der EU vieles noch verbesserungsfähig und -bedürftig: „Wir brauchen eine Europäische Union, die für die Menschen da ist”, forderte die Christdemokratin und kritisierte vehement den Wildwuchs der Bürokratie, die unter anderen den Krümmungsgrad von Gurken auf dem Verordnungswege zu regulieren trachte.

Auch Bürgermeister-Kandidat Bernd Kirfel nutzt, wie im Übrigen auch NRW-Parlamentarier Reimund Billmann (Kohlscheid), das Forum in der Stadthalle, um die Parteifreunde für seine politischen Anliegen zu erwärmen.

Auch Kirfel machte, wie schon sein Vorredner Krichel, die Stadtentwicklung zu einem Schwerpunkt und nannte gleich Schlüsselprojekte: „Wir müssen versuchen, mehr hochwertige Geschäfte und ein Hotel in die Innenstadt zu bekommen.”

Doch damit ist es für Kirfel nicht getan: Neue Wohngebiete in der Alsdorfer Kernstadt und in Hoengen sollen auch für die ortsansässigen Unternehmen frische Impulse bringen.

Für den Fall seiner Wahl (für den Stadtrat rechnen sich die Christdemokraten „40 plus x Prozent” aus) versprach der Jurist und Spitzenkandidat jedoch ein Weiteres: eine „bürgernahe Verwaltung” mit entsprechenden Öffnungszeiten.

Die Zuhörerinnen und Zuhörer applaudierten Kirfel wie auch dem Stadtverbandsvorsitzenden Mortimer herzlich. Bei allerlei Fischgerichten pflegten die Parteimitglieder und der Union Nahestehenden noch geraume Zeit das gesellige Beisammensein.

Und das gehört schließlich auch zum Sinn eines Politischen Aschermittwochs.
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