Mehr Glanz für Alsdorfs „Wintermärchen”

Von: Stefan Schaum
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Bummeln im Lichterglanz: Der W
Bummeln im Lichterglanz: Der Weihnachtsmarkt an der Burg soll auch optische Genüsse bieten. Foto: Stefan Schaum

Alsdorf. An den vielen liebgewonnen Dingen soll es auch diesmal nicht fehlen: den hölzernen Bretterbuden, die die Wege im Burgpark säumen, den vielen Lichtern in den Bäumen, dem Märchenonkel, dem Nachtwächter, der Nikolaus-Show.

Rund 70 Aussteller präsentieren von Freitag, 25. November, bis Sonntag, 4. Dezember, den Besuchern des „Phantastischen Wintermärchens” weihnachtliche Geschenkideen und Leckereien. Die Gäste können sich zudem auf einige Neuheiten freuen: Erstmals wird etwa eine Eislaufbahn zum Weihnachtsmarkt gehören.

„Damit haben wir uns einen lang gehegten Traum erfüllt”, sagt Toni Klein, Vorsitzender der Aktionsgemeinschaft Alsdorf, die den Markt rund um das Alsdorfer Wahrzeichen inszeniert. Zwar wird es kein richtiges Eis sein, doch auf speziell beschichteten Kunststoffplatten soll das Gleiten auf Kufen ebenso möglich sein.

Vor der Burg wird die 150 Quadratmeter große Lauffläche angelegt. Deren Clou: sie ist überdacht und gibt dank einer Glasfront dennoch den Blick auf den Markt frei. Der soll noch mehr als bislang im Zeichen des Kunsthandwerks stehen. Neben Kunstschmied Jörg Bontenbroich, der seit der Erstauflage des Wintermärchens sein Feuer im Burgpark schürt, werden Töpfer, Glasbläser und Patchwork-Weber erwartet. Seine Kettensäge wird Oliver Schulz erneut anwerfen. Im vergangenen Jahr hatte er auf dem Weihnachtsmarkt damit begonnen, Baumstämme in Krippenfiguren zu verwandeln. Maria, Josef und das Jesuskind sind vor den Augen der Besucher entstanden, nun sollen die Heiligen Drei Könige folgen.

Erstmals dabei ist der „Enzian-Express”. Die Fünf-Zoll-Eisenbahn des Stolbergers Jakob Neumann soll nicht nur für die Kinder ein Blickfang sein. Auf gut 100 Metern Gleislänge wird die Bahn durch den Park fahren und kann dabei auch ein paar Knirpse transportieren. Hier und da möchte Neumann während des Marktes auch den Kessel seiner Dampfeisenbahn anheizen. Noch eine Bahn - allerdings ein paar Nummern größer - soll Besucher bequem zum Markt transportieren. Erneut soll es einen Bimmelbahn-Shuttleservice zwischen Burggelände und Zentralparkplatz geben.

„Das ist eine Gemeinschaftsleistung, die sich sehen lassen kann”, lobte Bürgermeister Alfred Sonders das erneut erweiterte Programm des „Wintermärchens” und die Anstrengung der vielen Akteure hinter den Kulissen. Auch die Burg selbst - obwohl derzeit noch eine Baustelle - soll dabei eine Rolle spielen. Sonders: „Ich hoffe, dass es während des Marktes die ein oder andere Gelegenheit gibt, einen Blick in den Umbau der Remise zu werfen.”

Der ehemalige Kerker der Burg wird wie im vergangenen Jahr Teil des Weihnachtsmarktes. Auch in dem historischen Gewölbe sind Aussteller zu finden, ebenso in den großen Zelten im Burgpark. Für die Bewirtung werden neben den Gastronomen in den Buden auch die Helfer der Arbeiterwohlfahrt sorgen. Im Erdgeschoss der Burg steht das Team der AWO-Burg mit Kaffee, Kuchen und der ein oder anderen Überraschung für Kinder parat.

Eröffnet wird das „Phantastische Wintermärchen” am Freitag, 25. November, um 18 Uhr. Um 19 Uhr betritt Sängerin Sylvia Martens die Bühne. Sie wird auch bei der „Après-Ski-Fete” auf dem Markt auftreten, die am Samstag, 26. November, um 20 Uhr an der Eisbahn beginnt. An diesem Tag werden der dortige Ausschank der St.-Hubertus-Schützen und die übrigen Imbiss- und Getränkestände bis 24 Uhr geöffnet sein.

Der Märchenonkel Franz-Josef Kochs wird täglich um 17.30 Uhr den Kindern auf der Bühne Geschichten erzählen. Die Nikolaus-Show startet um 18 Uhr. Für einen Euro können Kinder Gutscheine für eine Gabentüte erwerben. Der Zapfenstreich und Nachtwächter Ludwig Grotenrath beenden den Markt jeweils um 21 Uhr (samstags und sonntags um 20 Uhr).

Musiker und Kinder aus Alsdorfer Kindergärten werden an den Tagen das Bühnenprogramm bestreiten. Auch Burgführungen sind im Angebot. Besondere Leckerbissen - die noch nicht verraten werden - möchte der jüngst in Alsdorf gegründete Lions-Club anbieten.

Schlittschuhe können an der Eisbahn entliehen werden. Wer dort fahren möchte, zahlt vier Euro; mit eigenen Schlittschuhen zwei Euro.

Der Glanz des Wintermärchens soll sich in der City fortsetzen. Die schmückt sich diesmal opulent. Bürgermeister Alfred Sonders: „Dank Sponsoren konnten wir zusätzlich 50 neue Lichtsterne anschaffen.”
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