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„Meer und Mehr“: Brigitte Scherer präsentiert ihre Kunst

Von: Rebecca Kiljan
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Eine übermalte Fotografie: Zwei Jahre brauchte Brigitte Scherer bis zur Fertigstellung des roten Gemäldes. Foto: Rebecca Kiljan

Herzogenrath. Unter dem Motto „Meer und Mehr“ eröffnete Brigitte Scherer gemeinsam mit Marie-Theres Sobczyk, stellvertretende Bürgermeisterin von Herzogenrath, ihre Kunstausstellung. Seit ihrer Kindheit hat Scherer Spaß am Malen und Gestalten mit verschiedensten Materialien. Diese Vorliebe ermöglicht ihr nun eine Ausstellung im Foyer des Rathauses Herzogenrath.

Bei der Organisation und Planung half Petra Baur von der Pressestelle der Verwaltung. Auf den 27 ausgewählten Werken werden Schiffsrümpfe einmal anderes präsentiert, wie Scherer erklärt: „Ich liebe Details und versuche diese zu zeigen. Meine Kunst widme ich den Schiffsrümpfen, die sich unter Wasser befinden. Somit bringe ich das Verborgene auf die Leinwand.“

Seit Scherer vor einigen Jahren von einem Freund das Segeln erlernt hat und anfing selber zu segeln, fokussiert sie sich auf die Bilder mit dem maritimen Flair. „Ich war an verschiedenen Häfen und habe viele Dinge gesehen, die ich in meinen Bildern verarbeiten und zeigen kann“, so Scherer.

In ihren Werken sind beispielsweise Muscheln, Rost und altes Holz abgebildet. Mittels Acrylfarbe, Sand, Spachtel und Holzspänen entstehen so die Bilder. Das besondere an ihren Werken ist, dass sie ihre eigenen Fotografien übermalt, auswäscht und erneut übermalt. Eines ihrer Lieblingsbilder wird von der Farbe Rot dominiert und zeigt Muscheln, die an einem Schiffsrumpf haften „Für dieses Bild habe ich zwei Jahre gebraucht, bis ich dachte, dass es fertig ist.“

Neben den gemalten Werken sind auch Holzskulpturen im Foyer zu sehen. Darunter ein angebranntes Stück Holz, das Scherer am Strand gefunden und später bearbeitet hat. Was früher als ein Hobby begann, ist mittlerweile für die gelernte Kindergärtnerin Hauptberuf. Da sie einige Zeit in Herzogenrath-Kohlscheid lebte, wurde sie gerne von Marie-Theres Sobczyk empfangen: „Die Räume bieten sich für die Ausstellung an, um unseren Bürgern auch etwas zurückzugeben.“

Wer sich nun persönlich von der Einzigartigkeit der Werke überzeugen möchte, der kann dies noch bis zum 29. November tun. Weitere Informationen zur Künstlerin und ihren Werken unter www.gikoart.com.

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