„Medienscouts“ warnen an der Goetheschule vor Gefahren

Von: ssc
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Mit den Eltern ins Gespräch kommen: Auch das wollen die vier jungen Medienscouts an der Baesweiler Goetheschule in Zukunft häufiger. Foto: Stefan Schaum

Baesweiler. Cybermobbing, Sucht nach Computerspielen, illegale Downloads – ziemlich viel haben die vier jungen „Medienscouts“ der Baesweiler Goetheschule in einem von der Städteregion angebotenen Seminar über Gefahren gelernt, die auf dem Computer und im Internet lauern. Ihr Wissen wollen sie nicht für sich behalten, wie sie jüngst bei einem Elternsprechtag gezeigt haben.

Zahlreiche Stellwände hatten Danny Hahnengress, John-Pierre Linhard, Sabrina Feldhäuser und Marten Palenberg auf den Schulfluren mit Plakaten bestückt und auch auf den Eingangstüren darauf hingewiesen, dass sie gern rund um das Thema informieren.

Zwar haben die Eltern das Angebot noch spärlich genutzt, doch der Anfang ist gemacht. „Wir wollen Erwachsenen gern die Welt zeigen, in der ihre Kinder leben, und die sie oft kaum kennen“, sagte John-Pierre Linhard. Eine Welt, in der üble Beschimpfungen in sozialen Netzwerken keine Seltenheit sind.

Auch für die Opfer von Cyber-Mobbing wollen die Schüler ein offenes Ohr haben. Anonym, versteht sich. Ihre Sorgen können Mitschüler auch per E-Mail vorbringen. Und bei Schulfesten wollen die Scouts ebenfalls zeigen: Wir sind für euch da. Und bald sind es sogar noch mehr von ihrer Sorte: Im Wahlpflichtunterricht sollen weitere Helfer ausgebildet werden.

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