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Maßnahmen gegen Winterchaos: Landwirte beraten sich

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Baesweiler. „Wir müssen gerüstet sein für das, was da möglicherweise in Zukunft wieder auf uns zukommt.” Die Stadtverwaltung mit Baesweilers Bürgermeister Dr. Willi Linkens an der Spitze will verhindern, dass es im Falle eines erneuten starken Wintereinbruchs wieder zu Problemen auf den Straßen und Gehwegen kommt.

Erst am Dienstag fanden sich im Rathaus 23 Landwirte aus dem gesamten Stadtgebiet ein. Fragestellung beim Treffen mit dem Bürgermeister: Wer kann künftig mit seinem Schlepper bei der Beseitigung großer Schneemengen von den städtischen Straßen helfen? „Viele der Landwirte haben ihre Bereitschaft erklärt. Wir werden nun eine Liste erstellen, auf die der Bauhof im Ernstfall zurückgreifen kann”, formuliert Linkens das Ergebnis. In den Kampf gegen Schnee- und Eismassen will die Stadt Baesweiler zudem Tiefbauunternehmen sowie Firmen aus dem Garten- und Landschaftsbau einbinden, die über einen entsprechenden Fuhrpark verfügen.

Klar formuliertes Ziel der Verantwortlichen im Rathaus ist, mangelhafte Straßenverhältnisse bereits im Ansatz zu verhindern. Peter Strauch, Erster und Technischer Beigeordneter: „Wir werden im Frühjahr zwei Streusalz-Silos mit einem Fassungsvermögen von jeweils 45 Kubikmeter anschaffen.” Dann verfügt die Stadt über eine Reserve von maximal 145 Kubikmeter Salz - derzeit gibt es zwei Silos mit einem Volumen von 30 beziehungsweise 25 Kubikmeter. „Das sollte dann reichen und uns die Gewissheit geben, den Winterdienst gut erledigen zu können.”

Bauhof: 2500 Arbeitsstunden Räum- und Streudienst geleistet

Die Mitarbeiter des städtischen Bauhofs haben in den vergangenen Wochen 2500 Arbeitsstunden lang Räum- und Streudienste geleistet. 500 Stunden davon sind nach Angaben der Stadtverwaltung Überstunden. Dabei war jegliches verfügbares Personal - laut Bürgermeister Dr. Willi Linkens im Schnitt 35 bis 40 Mitarbeiter - im Einsatz. „Diesen Mitarbeitern gilt für ihren großartigen Einsatz großer Dank”, betont der Erste Bürger.


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