Aachen/Alsdorf - Marienschüler präsentieren Theaterstück: Ein moderner Emil

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Marienschüler präsentieren Theaterstück: Ein moderner Emil

Von: Nina Krüsmann
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Starker Auftritt: Marienschule Alsdorf brachte die bekannte Detektivgeschichte von Emil auf die Bühne. Foto: Krüsmann

Aachen/Alsdorf. Die alte Geschichte von Emil und den Detektiven versetzten die Schüler der Marienschule Alsdorf jetzt in die Gegenwart: Es geht um Emil, dem im Zug Geld gestohlen wurde. In Berlin lernt er eine Gruppe von Jugendlichen kennen, die ihm helfen.

Am Ende wird der Dieb überführt. Erich Kästners Klassiker ist von der Realität der heutigen Jugend weit entfernt. Die D-Mark kennt keiner mehr, statt dem guten Anzug trägt man heute Jogginganzug, in einer fremden Stadt kennt sich jeder aus, denn es gibt ja Stadtplan-Apps. Das Handy übermittelt an jeden und überall Nachrichten.

Jeder weiß vom anderen, wo er ist und was er macht. Dennoch gelingt es den jungen Schauspielern mit ihrer 80-minütigen Aufführung im Rahmen der 8. Schultheatertage der Städteregion Aachen in die Vergangenheit einzutauchen. In der Hauptrolle überzeugte Tom Marquardt als moderner Emil.

Unter der Leitung von Regisseurin Sigrid Rombach und unter Assistenz von David Rombach ist eine kurzweilige Inszenierung entstanden, die einmal im Space des Ludwigs Forums Aachen sowie bei drei Aufführungen in der Marienschule super beim Publikum ankam. In der Arbeitsgemeinschaft „Rund ums Theater“ waren mit Hilfe von Eva Eischet eigens Bühnenbild und Requisiten entworfen, gebaut und bemalt worden.

Kräfte mobilisieren

Das Theaterstück von Kirstin Hess und Frank Panhans thematisiert die Mutter-Kind-Familie, die es auch heute noch gibt. Auch der Verlust von Eigentum ist in unserer Konsumgesellschaft nicht immer unproblematisch. Kinder, die für eine gute Sache eintreten und ihre Kräfte mobilisieren, sind uns nicht unbekannt und Ehrlichkeit und Freundschaft noch immer gültige Werte.

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