Mariadorf - Mariadorfer wollen neue Ampel

Mariadorfer wollen neue Ampel

Von: Tobias Röber
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Wollen diese Mariadorfer Kreuzung entlasten: (v.l.) Bürgermeister-Referent Stephan Spaltner, SPD-Kreistagsabgeordneter Jürgen Neesen, Kreisdezernent Uwe Zink, Amtsleiter Hubert Philippengracht und Friedhelm Krämer, Vorsitzender des SPD-Ortsvereins Mariadorf-Hoengen. Foto: Röber

Mariadorf. Quietschende Reifen, Totalschaden am Auto und Vandalismus - an der Kreuzung Eschweilerstraße/Blumenrather Straße/Marienstraße ist jede Menge los. Geht es nach der Stadt Alsdorf, dem Kreis Aachen sowie der SPD, ist damit schon bald Schluss.

Die defekte Ampelanlage in Mariadorf soll schleunigst repariert werden. Jetzt trafen sich die Entscheidungsträger zur Besichtigung vor Ort.

Der SPD-Kreistagsabgeordnete Jürgen Neesen hatte Ende Dezember Uwe Zink, Dezernent des Kreises Aachen, mit einem Schreiben auf den Missstand aufmerksam gemacht.

Das größte Problem dabei stellt die Ampelanlage dar, die in den vergangenen Monaten - letztmals Anfang Dezember - wegen technischer Defekte einige Male ausgefallen war und dabei stets für Verkehrsprobleme und sogar Unfälle mit Totalschaden gesorgt hatte.

Michael Göttgens, Fachgebietsleiter Straßenbau und Verkehrswesen der Stadt, kennt die Gründe: „Zum einen ist es eine sehr alte Anlage, bei der wir leider immer wieder Kabelbrüche feststellen. Ein großes Problem ist aber auch Vandalismus.”

Ihre Zerstörungswut lassen viele Jugendliche an den Verteilerkästen aus. Sind diese dann beschädigt, genügt ein wenig Regen, um die Ampelanlage außer Betrieb zu setzen.

Eine defekte Ampel ist gerade an dieser Stelle problematisch, gehört die Eschweilerstraße als K10 doch zu den Hauptverkehrsadern. Aber nicht nur die rund 10000 Autos, die täglich dort entlang rollen, sind davon betroffen. „Kinder und Jugendliche auf dem Weg zur Realschule sowie die Besucher der Kirche und des Friedhofes sind während des Ausfalls der Signalanlage stark gefährdet”, nennt Jürgen Neesen ein weiteres gravierendes Problem.

Diese sollen nun kurzfristig behoben werden. Die Verteilerkästen sollen schon bald gegen Vandalismusschäden gesichert werden. Dafür sorgt die Stadt Alsdorf.

Bei der Straße sowie der Ampelanlage nehmen Jürgen Neesen und seine Mitstreiter Uwe Zink in die Pflicht, denn die K10 ist eine Kreisstraße. Eine Zählung der Frequentierung von Fußgängern, Radfahrern, sonstigen Zweirädern, Autos und Lastwagen ist bereits in Auftrag gegeben, die Ergebnisse sollen Mitte Februar vorliegen.

Neben der neuen Technik, soll vor allem ein neues Steuerungsprogramm für Entlastung sorgen, erklärt Hubert Philippengracht, Amtsleiter Verkehr beim Kreis Aachen. Will heißen: Auf der Eschweilerstraße gibt es dann eine Grüne Welle, so lange bis ein Fahrzeug an einer der Ampeln der Seitenstraßen steht. Zusätzlich werden die Ampeln an den Kreuzungen mit neuer Technik versehen. In diesem Zusammenhang soll auch geprüft werden, was die in der Anschaffung teurere, bei den Energiekosten jedoch günstigere LED-Technik kostet.

Uwe Zink hofft, dass die Arbeiten bis zu den Sommerferien erledigt sind.
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