Alsdorf - Mariadorfer Konzertgesellschaft begeistert zum 90-Jährigen

Mariadorfer Konzertgesellschaft begeistert zum 90-Jährigen

Von: rp
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Klang- und eindrucksvoll: Die
Klang- und eindrucksvoll: Die Mandolinen-Konzertgesellschaft Mariadorf glänzte im festlichen Konzert. Foto: Marietta Schmitz

Alsdorf. Anlässlich seines 90-jährigen Bestehens der Mandolinen-Konzertgesellschaft Mariadorf trat das Orchester bei einem Festkonzert in der Kirche St. Marien auf.

Die war voll besetzt, wie sich Vorsitzende Marion Breuer freute. „Heute wollen wir uns bei unserem treuen Publikum bedanken. Genießen Sie unsere Musik.” Neben klassischen Werken für Mandolinenorchester wie „Die Heimreise” und die „Ouvertüre Nr. 1 in A-Dur” von Konrad Wölki gelangten auch moderne Stücke zur Aufführung. Als sehr guter Griff erwiesen sich die Querflötistin Brigitte Jansen und Klarinettist Hans Daichendt.

Dirigentin Renate Reich verstand es, mit viel fröhlicher Gestik das Orchester zur Höchstform zu führen. Dazu kam die informative Moderation von Roswitha Kaußen, die den Besuchern die nicht immer einfachen Stücke in Kurzform näherbrachte. Dies alles führte zu einem besonderen Konzertabend, den die Besucher am Ende mit lang anhaltendem Beifall quittierten. Eingeleitet wurde das Konzert mit dem Stück „Die Heimreise”, eine Ouvertüre von K. Wölki. Diesen Komponisten hatten die Mariadorfer Musiker 1970 bei seiner Durchreise durch Holland persönlich kennen gelernt. Aus dem „Klarinettenkonzert von Mozart” spielten sie das Adagio. Die Soloklarinette steuerte Musikus Hans Daichent bei.

Hohe Anforderungen

Vom italienischen Komponisten Giacomo Sartori brachte man die „Prime Rose” dar. Bei „Czardas” von Monti überzeugte besonders die Solistin Angelique Delnoy. „The Song of Japanese autumn” von Yasuo Kuwahara stellte ebenfalls hohe Anforderungen an das Orchester. Wie in einem gemütlichen warmen Café fühlten sich die Besucher, als das Mandolinenkonzert-Orchester „Rumänisch” von Knümann anstimmte.

Die Solo-Klarinette spiele erneut Hans Daichent. Höhepunkt war die 2. Ouvertüre von Konrad Wölki, diesmal unter der Leitung des Ehrendirigenten Theo Görgen. Nach dem Konzert blieben die Besucher im Pfarrheim beim gemütlichen Ausklang beisammen.
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